Die Initiative MENSCHEN-GEDENKEN hat einen Ort im www
geschaffen, an dem Menschen gedacht wird, und an dem
Menschen gedenken können.

MENSCHEN-GEDENKEN.de ist seit April 2008 online und versteht
sich als virtuelle Gedenkstätte (Internetfriedhof) für Verstorbene.
Familienangehörige, Freunde oder Bekannte eines
Verstorbenen haben hier die Möglichkeit, ein Gedenk- und
Kondolenzbuch einzurichten und dies nach Wunsch selbst zu
gestalten. Die Trauernden können selbst entscheiden, welche
Form des Gedenkens ihnen persönlich angemessen erscheint.
Die Möglichkeiten reichen von einem eher einfachen Eintrag
im Stil einer Todesanzeige bis zum individuellen Album mit
Bildern und Texten. Auf Wunsch ist die Gedenkstätte nur für
ausgewählte Personen einsehbar. Die Flexibilisierung
der Gesellschaft hat auch Auswirkungen
auf die Trauerkultur. Herkömmliche »Grablandschaften« werden
verdrängt, anonyme Rasengräber machen den Friedhof
zu einem Park. Den Hinterbliebenen entgleitet dadurch ein
Bezugspunkt für Trauer und Erinnerung.

Die Initiative MENSCHEN-GEDENKEN will einen Friedhof oder andere
Formen des Gedenkens nicht ersetzen, sie aber sinnvoll ergänzen:
Eine Gedenkstätte auf MENSCHEN-GEDENKEN.de ist dauerhafter
und individueller als eine Todesanzeige. Und sie ermöglicht
Kontakt auch für Menschen, die räumlich weit entfernt sind.
Trauer und Gedenken sind nicht an einen festen Ort gebunden.
Ein solcher Ort hilft aber häufig dabei, einem Verstorbenen einen
festen Platz im eigenen Leben einzuräumen.

Das Portal wurde ehrenamtlich entwickelt.
Von den Nutzern werden keine Gebühren verlangt – daher
ist MENSCHEN-GEDENKEN.de generell auf Spenden angewiesen.
Es ist eine Web 2.0 Anwendung. Ihr Erfolg steht in Abhängigkeit
von Akzeptanz und Interaktion der User.

 

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Die Initiative MENSCHEN-GEDENKEN wurde 2007 gegründet
und versteht sich als Interessengemeinschaft zur Etablierung
einer zeitgemäßen und pietätvollen Gedenkkultur im Internet.
Idee und Konzept der Internetgedenkstätte entstammen dabei
einer gemeinsamen Idee des Würzburger Grafikers Vinzenz J.
Koser und des Berliner Politikwissenschaftlers Bastian Stenzel.
Beide haben sich bereits in der Vergangenheit intensiv mit
Fragen der Trauer- und Erinnerungskultur auseinandergesetzt
und dabei den Wunsch entwickelt, hierzu in positiver Weise beizutragen.
Zu den bisherigen Projekten gehört u.a. die Entwicklung
von neuartigen Särgen. Christian Greiner ist Datenbankspezialist
und Web-Entwickler von Beruf. Ihn faszinieren die
Möglichkeiten des Web 2.0.

www.menschen-gedenken.de