Ein Beitrag von Sandra Schmidt, zertifizierte Trainerin bei CoachCandy & The Trainer Force

Dos and Don’ts gibt es auch beim Netzwerken. Eine goldene Regel, die Erfolg garantiert, existiert allerdings nicht. Es muss also jeder seine eigene Strategie entwickeln, aber die kann man ja immerhin vorbereiten. Zur Inspiration gibt es hier fünf ultimative Tipps – die zum Beispiel bei der nächsten Spätschicht am 3. März in Berlin umgesetzt werden können.

Tipp 1: Vorbereitet sein

Wenn möglich, wirft man vor einem Netzwerk-Event einen Blick auf die Gästeliste. Welcher Teilnehmer könnte interessant sein? Wen möchte man wirklich kennenlernen? Hat man jemanden ausfindig gemacht, ist es wichtig, Informationen über das jeweilige Unternehmen und die Position einzuholen. Außerdem ist die eigene Story stets ein guter Start für Gespräche. Früher oder später kommt immer die Frage: „Und… was machst Du so?“ Eine gute Vorbereitung ist also das A und O.

Tipp 2: Mehr Geben als Nehmen

Mit dem Netzwerken ist es ähnlich wie mit einem Konto. Ehe man etwas abheben kann, muss erstmal etwas eingezahlt werden. Vorher einem Gespräch sollte man sich also Gedanken machen, was man seinem Gegenüber Gutes tun kann. Gibt es beispielsweise einen interessanten Artikel, den man dem neuen Kontakt noch schicken kann? Oder gibt es eine Verbindung mit eigenen Kollegen oder Geschäftspartnern, die hilfreich für den Gesprächspartner sein könnten?

Tipp 3: Aktiv zuhören

Woher weiß man, was man dem anderen geben kann? Indem man aktiv zuhört. Also ein wenig wie der empathische Hausarzt: Patient erzählen lassen, im Kopf die Diagnose stellen und Hilfestellung geben.

Tipp 4: Beim Essen stehen

„Ich bin wegen des Essens hergekommen. Und Du?“ Essen macht gute Laune, lockert die Menschen auf, macht sie entspannter. In der Schlange zum Buffet gibt es außerdem immer eine gute Möglichkeit ins Gespräch zu kommen, beispielsweise kann man einen Teller an den nächsten in der Reihe reichen.

Tipp 5: Lächeln!

Im Grunde genommen der simpelste Tipp von allen. Aber viele beachten ihn nicht. Eine Netzwerkveranstaltung soll Spaß machen und das sollte sich auch in den Gesichtern der Teilnehmer spiegeln. Üblicherweise will man sich mit Menschen umgeben, die gute Stimmung verbreiten. Diese werden – verständlicherweise – auch eher angesprochen als der Miesepeter in der Ecke.

Bonus-Tipp: Am besten ist man der Mensch, den man selbst gerne treffen würde!


Willst du diese Tipps in die Praxis umsetzen? Die nächste Möglichkeit dazu gibt bei der ersten Berliner Spätschicht 2016, die am 3. März ab 19 Uhr in der Academie Lounge am Potsdamer Platz stattfindet. Es wird Drinks, Snacks und die ein oder andere Überraschung geben.

Zum Beispiel werden die Gründerszene-Redakteure Christina Kyriasoglou und Caspar Schlenk Balderton-Investor Rob Moffat auf den „heißen Stuhl“ setzen und ihn zu aktuellen Entwicklungen in der VC-Industrie und seinen Tipps für angehende Gründer befragen. 

Wer an der Spätschicht in Berlin teilnehmen möchte, kann sich hier bewerben. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Auch dieses Mal geht wieder ein ganz besonderer Dank an die Sponsoren der Spätschicht, ohne die eine Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich wäre: Balderton CapitalBerliner BankColliers Internationaldiagonal inkasso GmbHEYhub:raumSwiss Innovation OutpostBeiten Burkhardt, CMSGraf von Westphalentools BerlinAOKAstutiaBest Audit & Stilgut. Bild: Vertical Media / Michael Berger