Drei von vier Startups scheitern

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Eine Idee macht noch keinen Sommer, was bedeutet, dass – laut Wall Street Journal – drei von vier Startups scheitern. Wer zu den erfolgreichen 25 Prozent gehören will, sollte zumindest die gröbsten Startup-Fehler vermeiden, so The Next Web. Für das Magazin erstellte der Ciplex-Gründer, Investor und Autor Ilya Pozin eine Liste mit sieben typischen Fehlern, die zum verfrühten Scheitern des eigenen Startups führen können. Neu ist dabei keiner der einzelnen Punkte. Es kann aber nicht schaden, sich alle sieben noch einmal in ihrer Gesamtheit vor Augen zu führen.

Die sieben Fehler – und mögliche Lösungen

  • Zu ideenfokussiert: Man sollte sich nicht zu sehr auf Ideen versteifen – die gibt es wie Sand am Meer. Es kommt auf das Team und die Umsetzung der Idee an.
  • Zu früh aufgegeben: Es wird kompliziert, es wird Widerstand geben, aber das gehört dazu.
  • Zu kompliziert: Ein paar Features mehr bringen nicht zwangsläufig den Vorsprung zum Wettbewerber. Stichwort: Minimum Viable Product.
  • Zu spät an das Marketing gedacht: Das tollste Produkt ist nichts wert, wenn darauf keine Kunden aufmerksam werden.
  • Nicht um Rat gebeten: Wer nicht fragt, kriegt auch kein konstruktives Feedback und riskiert damit das Scheitern des Projekts.
  • Zu groß gedacht: Sich – erst einmal – nur in der Nische breit machen und auf eine Region fokussieren. Das spart Marketing-Kosten, ist effektiver und einfacher.
  • Die falschen Leute: Unpassend ausgewählte Mitarbeiter gefährden das Projekt. Partner und Teammitglieder müssen auf der selben Wellenlänge liegen und komplementäre Fähigkeiten mitbringen.

Was meinen die Leser: Spiegelt die Liste Eure Erfahrungen wider? Welche Fehler werden noch gemacht?

Bild:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Josh13770