Airbnb Hamburg

Airbnb und Hamburg werden Freunde

Die Stadt Hamburg wird Airbnb-freundlicher: Laut einem Blogpost des Privatunterkünftevermittlers, entdeckt von CNET, dürfen Bettenanbieter in der Hansestadt ihre Unterkünfte nun über die Plattform vermieten, ohne sich, wie bisher, zuvor eine entsprechende Genehmigung von der Stadt einholen zu müssen. Noch immer genehmigungspflichtig sei dagegen die Vermietung von Eigentum, welches von den Anbietern nicht selbst bewohnt wird.

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Die neuen Freiheiten basieren auf einer kürzlichen Änderung im „Gesetz über den Schutz und die Erhaltung von Wohnraum“ aus dem Jahr 1982. Das Gesetz sei „lange vor den Zeiten des Internets und der Sharing Economy entstanden und eine Überarbeitung lange überfällig gewesen“, so David Hantman, Head of Global Policy bei Airbnb. Für Hamburg komme die Gesetzesänderung zudem aufgrund seines Wohnraummangels entgegen: „Die Bevölkerung wächst schneller, als dass neuer Wohnraum entsteht“, heißt es im Blogpost weiter.

Nun hoffe man, dass sich andere Städte in Deutschland und Europa ein Beispiel an der Elbmetropole nehmen. Weltweit läuft Airbnb immer wieder gegen politische Wände: Erst im Mai war gegen einen Airbnb-Gastgeber geurteilt worden. In Neuseeland, den Niederlanden, Spanien, Paris und auch Berlin arbeitet man derzeit an Gesetzen, die das Modell einschränken sollen.

Bild: Herbert Walter Krick  / pixelio.de