Startup-Scanner

Akanoo – Verkaufsgespräche für Onlineshops

AkanooVersilbern, was sowieso schon da ist: Das Marketing-Unternehmen Akanoo will Nicht-Käufer in Onlineshops doch noch herumkriegen und durch gezielte Kundenansprache die Conversion Rate anheizen. Der Algorithmus von Akanoo analysiert und lernt das Verhalten der Seiten-Besucher. In Echtzeit spuckt das Tool einen auf die Bedürfnisse des Nutzers zugeschnittenen Kaufanreiz aus, etwa einen Preisnachlass auf ein gerade gemustertes Produkt oder eine positive Bewertung. Über 200 Millionen Nutzer will Akanoo bislang durchleuchtet, knapp 4,5 Millionen Impulse ausgegeben haben. Für die durch Akanoo generierten Mehr-Umsätze zahlt der Betreiber des Shops eine Verkaufsprovision. „Conversion-Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich“ verspricht Akanoo-Gründer Fabian Gebert seinen Kunden, zu denen etwa das deutsche Versandhaus Baur sowie der niederländische Internetauftritt des Versandhandels Otto zählen.

Exporo – Schwarmfinanzierung für Immobilien

ExporoOffene Türen in der Immobilienbranche: Exporo verschafft Otto Normalverbraucher Zugang zu Bauprojekten, die für gewöhnlich professionellen Investoren mit astronomischem Investitionsvolumen vorbehalten sind. Auf der Plattform können sich Kleinanleger über offene Immobilienprojekte informieren – und sich bei Interesse mit mindestens 500 Euro für einen vorher festgelegten Zeitraum an einem solchen beteiligen. Am Ende der Laufzeit gibt es die Summe verzinst zurück, auf der Webseite des Startups werden aktuell Renditen in Höhe von fünf bis sechs Prozent in Aussicht gestellt. Die Gründer Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen verstehen ihr Angebot als Gegenmodell zu intransparenten Immobilienfonds und der Vermietung von Eigentumswohnungen.

Chillmahl – Feines für Hamburger Esstische

ChillmahlSchon im letzten Hamburg-Scanner war mit Kitchennerds ein Koch-Startup vertreten. Der Online-Martktplatz vermittelt Köche und Gastronomen an Privathaushalte und Firmenkunden, die sich Restaurant oder Catering sparen wollen. Chillmahl kümmert sich ebenfalls um Kulinarisches – will allerdings nicht den Sternekoch, sondern das Sternemenü nach Hause bringen. Der Plan des Jungunternehmens, das gerade auf Startnext 5.000 Euro einsammelte: Berufstätige trotz chronischen Zeitmangels in den Genuss von Gourmet-Mahlzeiten bringen. Jedenfalls wochentags. 

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„Chefköche aus den besten Restaurants der Stadt“ will Chillmahl dazu auf den Plan rufen. Nachmittags im Netz bestellt, steht das frisch zubereitete und per Cook-and-Chill-Verfahren tiefgekühlte Wunschgericht abends auf der Türschwelle, lässt das Gründer-Trio mitteilen. Ali Abdolazimi, Dirk Hannemann und Robert Pietruck wollen ihren Lieferservice noch im Februar an den Start bringen.