Tidal-Investor Jay Z

Tidal-Investor Jay Z

Guten Morgen!

Heute geht es gleich ziemlich bunt los. Um 10 Uhr wird sich der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, in die Untiefen der Berliner Startup-Szene begeben. Wir begleiten ihn bei einem Besuch im Epizentrum des Geschehens – der Torstraße in Berlins Mitte. Mal schauen, wie sich der Mann aus Bayern im Hauptstadt-Biotop der digitalen Auskenner schlägt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Dann haben wir heute ein ganz besonderes Interview für euch. Der WhatsApp-Gründer Jan Koum hat uns erzählt, dass er seine App nur erfunden hat, weil er nicht arbeiten wollte. Und noch einiges mehr. Schon ein cooler Typ.

Gestern haben wir einen Fernsehfilm des bekannten Bloggers Mario Sixtus angeschaut. „Operation Naked“ heißt er. Eine Datenbrille eines fiktiven Berliner Startups lässt die Menschen erkennen, wer neben ihnen in der U-Bahn sitzt oder wen sie auf der Straße treffen. Ein sehenswerter Film, der sich mit den Argumenten von Befürwortern von Transparenz und den Schützern der Privatsphäre auseinandersetzt. Hier ist der Link in die Mediathek.

Das passierte, während du schliefst

Für Jay-Z’s Spotify-Herausforderer Tidal sah es im ersten Jahr durch mehrere Personalrochaden nicht gut aus, doch jetzt hat es die App an die Spitze der Charts geschafft. Der Grund dafür ist der exklusive Release von Kanye Wests neuem Album „The Life of Pablo“. Auch Beyoncé hat ihre neue Single nur über den Dienst ihres Ehemanns veröffentlicht. West behauptet sogar, dass sein Album „nie, nie, nie“ bei Apple oder woanders verfügbar sein wird. Der Download über Tidal funktionierte allerdings für einige tausend Käufer nicht, weshalb das Startup wohl noch für den Kampf gegen die großen Streaming-Services aufrüsten muss. [Mehr dazu bei TechCrunch und bei The Next Web]

Palantir Technologies übernimmt Kimono Labs, ein Datensammeltool aus dem Y-Combinator-Portfolio. [Mehr dazu bei Silicon Valley Business Journal]

Das indische E-Commerce-Startup Snapdeal schließt eine Finanzierungsrunde in Höhe von 200 Millionen US-Dollar ab und ist damit rund sieben Milliarden Dollar wert. [Mehr dazu bei VentureBeat]

Bei Googles Smart-Home-Sparte Nest soll es laut Insidern aufgrund von Problemen in der Produktentwicklung, personellen Abgängen und hierarchischem Management Schwierigkeiten geben. [Mehr dazu bei Business Insider]

Mattel bringt einen 3D-Drucker für Kinder für die Herstellung von Spielzeugen auf den Markt.  [Mehr dazu bei Ars Technica]

Verhaltensauffällig

Unser Gründerszene-Chefredakteur legt sich natürlich immer nur mit den Großen an. Alles andere wäre ja unfair. Jetzt hat er sich ziemlich kritisch zu den Thesen zum Online-Journalismus von Mathias Müller von Blumencron geäußert. Im Branchendienst Horizont. Wahrscheinlich hat es der Chefredakteur für den Bereich „Digitale Medien“ bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch nicht mal gemerkt. Dafür ist sein Medium einfach zu groß.

Bild: NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von Daniele Dalledonne

Was geschah, während du schliefst?

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