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iBeacon ist eine Technologie für Apple-Geräte mit iOS 7

Berliner iBeacon-Startup mit 750.000 Euro finanziert

Sensorberg (www.sensorberg.com) will Apples iBeacon-Technologie auch in Deutschland auf die Sprünge helfen – und wird dafür vom VC Berlin Technologie Holding und bestehenden Business Angels mit 750.000 Euro ausgestattet. Der Berliner VC ist seit 2013 aktiv, Anfang Januar wurde ein eigenfinanzierter Fonds in zweistelliger Millionenhöhe aufgelegt. Die Holding will sich auf Serie-A-Finanzierungen im Mobile- und Technik-Infrastruktur-Bereich konzentrieren.

Das Startup will mit dem neuen Kapital seine iBeacon-Management-Plattform für Entwickler weiterentwickeln und ein „flächendeckendes iBeacon-Netz“ aufbauen. Mit der Technologie können unter anderem Handelsunternehmen über Produkte informieren – über das Smartphone eines Nutzers direkt vor Ort.

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Sensorberg stammt aus dem Microsoft Ventures Accelerator und wurde 2013 von Alexander Oelling und Robert Peschke gegründet. Das Technologie-Unternehmen will es Apps über die Cloud ermöglichen, mit iBeacons zu interagieren.

iBeacon steht für den Apple-eigenen Location-Based-Service (LBS) auf Basis von Bluetooth Low Energy (BLE), der mit dem Betriebssystem iOS 7 eingeführt wurde. In Deutschland findet die Technologie allerdings bisher kaum Anwendung. BLE verfügt über eine Reichweite von rund zehn Metern und eine Übertragungsrate von maximal einem Megabit pro Sekunde, schreibt t3n. Die Technologie steht damit unter anderem in Konkurrenz zum Übertragungsstandard NFC oder Beacon von Paypal.

„Damit wird es in engen geografischen Räumen möglich, LBS in Anspruch zu nehmen. Beispielsweise kann dies von einem Retail Store dazu genutzt werden, iPhone-Usern direkt im Geschäft Informationen zu Produkten anzuzeigen, in deren Nähe sie sich gerade befinden“, erklärte Stefan Damm von Runtastic im vergangenen Jahr gegenüber Gründerszene.

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