Aprilscherz, beste Aprilscherze 2011, 1. April, erster April

Es gehört quasi schon zur Tradition, dass Gründerszene am ersten April stets über die besten Aprilscherze informiert und so soll dieser Brauch auch in diesem Jahr fortgeführt werden. Nachdem Gründerszene 2009 selbst noch mit einem Aprilscherz an den Start ging – wie mittlerweile jeder weiß, wurde StudiVZ ja leider nicht von Facebook gekauft – und über die besten Aprilscherze 2009 berichtete, wurde sich 2010 nur noch auf die Dokumentation beschränkt.

Gleich in zwei Beiträgen wurde im letzten Jahr berichtet, weil nach Scherzen von Chip.de, Google und der Tagesschau noch weitere Lustigkeiten von YouTube, Rewe und dem iPad folgten. Und heute, da Apple genau 35 Jahre alt wird, lohnt sich eine Aprilscherz-Schau erst Recht. Dies ist also ein Auszug der lustigsten Vorkommnisse des 1. April 2011 – weitere Hinweise per Kommentar sind natürlich auch willkommen.

Barcoo launcht „Barcoostoreview“

Barcoo (www.barcoo.de) informierte in seinem Blog über ein neues Produkt: Mit dem „Barcoostoreview“ soll fortan jeder Supermarkt ganz einfach für die Nutzer der mobilen App navigierbar sein. Jeder Konsument kann so fortan schnell und unkompliziert alle Produkte in einem Geschäft nicht nur finden, sondern sich anhand seiner Einkaufsliste direkt durch den Laden navigieren lassen.

Barcoostoreview, Barcoo

Hierzu fuhr Barcoo in den letzten zwei Jahren alle größeren Geschäfte mit speziell umgerüsteten Einkaufswägen ab und fotografierte das vorhandene Inventar. Gründerszene-Informationen zufolge soll auch Google schon angefragt haben, wie die Berliner so effizient den Datenschutzaspekt umgangen haben.

Stylight startet Bilderkennung für Datingportale

Der Aprilscherz von Stylight (www.stylight.de) hätte es dank eines übermüdeten Chefredakteurs sogar schon beinahe in die Gründerszene Today geschafft, hatte das Team seine News doch schon Tage vorher per Mail angefacht. Basierend auf seiner Software für optische Suche wirbt Stylight auf Mygirlfinder damit, nun auch Frauen vergleichen zu können.

MyGirlFinder, Stylight

Die Idee ist simpel: Gefällt einem Mann eine Frau auf der Straße, braucht er sie nur zu fotografieren und die Bilderkennungssoftware von Mygirlfinder durchsucht anschließend alle Datingportale nach ähnlich aussehenden Frauen. Die ursprünglich für Mode konzipierte Technik soll so auch Nutzern verfügbar gemacht werden, die sich für ähnliche Personentypen interessieren oder gerne eine Frau im Look ihrer Ex-Freundin hätten. Leider, leider bleibt die E-Mail-Anmeldung von MyGirlFinder aber ohne Folgen.

G-Mail jetzt mit dem Körper bedienen

Natürlich hat sich auch Google wieder ein paar Neuerungen passend zum 1. April einfallen lassen: So präsentiert Paul McDonald Googles neuestes Produkt in Sachen E-Mail: Google Mail soll fortan mit dem Körper steuerbar sein. So ist es etwa nur nötig so zu tun, als lecke man eine Briefmarke an und klebe sie auf, damit eine Nachricht abgeschickt wird. Sehr schön anzusehen sind dann auch die pantomimischen Bewegungen, die zum Verfassen von Nachrichten notwendig sind. Hier hat Google auch keine Kosten und Mühen gescheut und Experten mit an Bord geholt.

Erdbeerlounge eröffnet die Stachelbeerlounge

Stachelbeerlounge, Erdbeerlounge

Per Pressemitteilung informierte das Frauenportal Erdbeerlounge (www.erdbeerlounge.de) schon gestern, dass es nun auch die Zielgruppe Mann für sich erkunden will und deshalb ein zweites Portal mit dem Namen Stachelbeerlounge eröffnet hat. Doch der Wettbewerb zum Mister Stachelbeer ist hier ähnlich unecht wie der grüne Anmeldebutton der Seite. Am Ende der Seite wird allen Männern, die sich schon auf das Portal mit dem tollen Namen gefreut haben, eröffnet, dass Erdbeerlounge doch nur den Frauen treu bleibt. Aber vielleicht ist das ja auch besser so.