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Business-Insider-CEO Henry Blodget

Eine deutsche Ausgabe von Business Insider?

Nach Investments in die US-Digitalmedien Ozy und NowThis beteiligt sich Axel Springer an einem der erfolgsreichsten Medien-Startups der letzten Jahre: Die Konzerntochter Axel Springer Digital Ventures führt eine 25 Millionen US-Dollar schwere Finanzierungsrunde für das Wirtschaftsportal Business Insider an, bei der nach Informationen des Wall Street Journal auch Amazon-CEO Jeff Bezos mitzieht. Nicht bekannt ist, zu welcher Bewertung investiert wurde. Die Gesamtfinanzierung von Business Insider steigt damit auf knapp 57 Millionen Dollar. Zu den bisherigen Geldgebern der Seite gehört auch US-Promi-Investor Marc Andreessen.

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Springers Vorstand für Vermarktungs- und Rubrikenangebote, Andreas Wiele, wird im Zuge der Investition Mitglied des Board of Directors von Business Insider. „Wir freuen uns sehr, in die am schnellsten wachsende Wirtschaftsnachrichten-Website der Welt zu investieren“, lässt sich Wiele zitieren.

Business Insider wurde 2007 gegründet, hat inzwischen 230 Mitarbeiter und regionale Websites in insgesamt sieben Ländern. Pro Monat erreicht die Seite 70 Millionen Unique Visitors weltweit. Laut Wall Street Journal ist Business Insider seit der zweiten Jahreshälfte 2014 profitabel.

Laut Mitgründer und CEO Henry Blodget ermögliche das Investment, „unser Wachstum in den USA und im Ausland noch weiter zu beschleunigen“. Ob das heißt, dass das US-Portal eine deutsche Ausgabe plant, ist laut Springer noch nicht entschieden.

In jedem Fall soll mit dem frischen Kapital das Team vergrößert werden, 100 neue Mitarbeiter dürften eingestellt werden. Vor allem im Video-Bereich will die Seite wachsen.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von Digitas Photos; Disclaimer: Axel Springer ist Gesellschafter der Vertical Media GmbH, dem Medienhaus von Gründerszene. Weitere Informationen zur Vertical Media GmbH hier: www.vmpublishing.com.