flinc uber

Der Flinc-Vorstand Klaus Dibbern, Michael Hübl und Benjamin Kirschner (von links)

Die Mitfahrplattform Flinc will mit der Deutschen Bahn als Investor auf dem Land expandieren. Etwa Buslinien könnte das Unternehmen so mit privaten Fahrangebote ergänzen und verbinden. Es gibt bereits eine Kooperation mit der DB-Regio-Bus-Tochter Südbadenbus und dem Schwarzwald-Baar-Kreis – weitere sollen nun folgen. „Wir wollen in Werbung im Endkundenmarkt investieren“, sagte Mitgründer Benjamin Kirschner gegenüber Gründerszene. Besonders Flächen in Zügen würden sich für Werbung eignen. Und die Flinc-Verbindungen erscheinen dann auf den Websites des Nahverkehrs.

Anzeige
In unbekannter Höhe sind die Deutsche Bahn und der Risikokapitalfonds von General Motors GM Ventures bei Flinc eingestiegen. „Der Beteiligungsvertrag lässt zudem limitiert Platz für weitere Investoren“, heißt es lediglich in der Mitteilung. Mitgründer Kirschner sagte: Eine Mehrheit besitze keiner der beiden Investoren. Das Unternehmen aus Ludwigshafen bietet bereits Mitfahrangebote in Kombination mit dem Öffentlichen Personennahverkehr an.

Auch mit dem anderen Investor läuft bereits eine Kooperation. Flinc bietet bei der General-Motors-Tochter Opel seine Unternehmenslösung an. Im Rüsselsheimer Werk lassen sich damit etwa Mitfahrgelegenheiten unter Kollegen organisieren. Wie genau eine stärkere Kooperation funktionieren soll, wollte das Unternehmen nicht verraten.

Bild: Flinc AG