Bergfürst Team

Das Bergfürst-Team

Ähnlicher als man glaubt

Dass gerade die Berliner Volksbank eine strategische Partnerschaft mit der Crowdfunding-Plattform Bergfürst (www.bergfuerst.com) eingeht, ist eine interessante Entwicklung. Das Institut ist mit einer Bilanzsumme von knapp zehn Milliarden Euro zwar eines der größten Banken der Gruppe. Aber eigentlich bringt man die Genossenschaftsinstitute nicht unbedingt mit der digitalen Startup-Szene in Verbindung.

Anzeige
Allerdings haben sich die Volks- und Raiffeisenbanken genau wie die Sparkassen längst als Geldgeber kleinerer Unternehmen etabliert, der allergrößte Teil davon – bislang – natürlich offline. Oft sind sie für Bäcker, Metzger, Schreiner & Co. sogar der einzige realistische Kapitalquelle, weil sich Großbanken mit der Hoffnung auf Milliardenerträge im Investmentbanking aus dem kleinteiligen Finanzierungsgeschäft verabschiedet haben.

Insofern ist der nun erfolgte erste, zaghafte Schritt in die digitale Szene überaus begrüßenswert. Betrachtet man die Strukturen, unterscheiden sich diese auch gar nicht so sehr. Volksbanken leben durch ihre Mitglieder, die gleichzeitig Anteile an den Instituten erwerben können – und über die Dividende Geld verdienen.

Das passt zum Crowdfunding-Konzept von Guido Sandler und Dennis Bemmann: Über Bergfürst können sich Privatinvestoren an jungen Wachstumsunternehmen in Form von Aktien zu beteiligen und diese im Anschluss auf der integrierten elektronischen Handelsplattform handeln. Gerade läuft übrigens die Erstemission, das Heimtextilien-Startup Urbanara will mindestens drei Millionen Euro auf diesem Weg aufnehmen.

Bild: Bergfürst