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If you can make it there, you can make it anywhere

New York gilt als der Startup-Hub der amerikanischen Ostküste. Wer es hier schafft, sich zu etablieren, dem stehen gewaltige neue Märkte offen – auch für Berliner Startups eine große Chance für Expansion und internationalen Erfolg.

Im New Yorker Ballungsraum leben über 23 Millionen Einwohner – nirgendwo sonst findet man so eine Konzentration von finanzkräftigen Konsumenten und Investoren auf einem Fleck. Die Stadt ist ein Schmelztiegel der Kulturen, der verschiedenste Ideen hervorbringt. Wird Silicon Valley wohl auch in Zukunft der Brutkasten für die IT sein, hat New York in vielen andere Sektoren die Nase vorn. Berliner Startups mit Expansionsplänen in die USA eröffnen sich in New York unbegrenzte Möglichkeiten.

Berlin trifft New York auf der TEP Conference 2016

Bei der Wirtschafts- und Technologieförderung Berlin Partner steht die Transatlantic Entrepreneur Conference 2016 in New York deswegen im Oktober dieses Jahres fest auf dem Reiseplan. Mit dabei sind 15 Berliner Startups – darunter Box at Work, Labfolder und Blogfoster. Die Konferenz verfolgt das Ziel, internationale Expansionen durch die Vernetzung von Städten, Gründern und Investoren schneller und wirtschaftlicher zu gestalten. Startups können bei einem abwechslungsreichen Konferenzprogramm ihre Chancen für den Einstieg in den amerikanischen Markt ausloten.

So zielt die Pitch Clinic darauf ab, Gründern wertvolle Tipps für Pitches vor US-amerikanischen Investoren zu geben und ihre Herangehensweise diesem Markt anzupassen. Das Interesse an Ideen aus Berlin ist groß – mit den neugewonnenen Einblicken können die Berliner Gründer die zahlreich anwesenden Venture Capital-Geber überzeugen.

Auch Site Visits sind fest eingeplant, bei denen die Gründer innovative New Yorker Startup-Einrichtungen direkt vor Ort besuchen. Besonders vielversprechend sind die Besuche beim Community-Space Rise, dem Accelerator von Barclay’s, oder der Kreativwerkstatt New Lab. Hier kann sich in informeller Atmosphäre mit den New Yorker Innovationstreibern ausgetauscht und vernetzt werden.

Große Ambitionen: 3 Startups auf Expansionskurs

Box at Work, das die unzeitgemäße Umzugs- und Mietlagerbranche revolutionieren will, hat seine Chance schnell gewittert: „In New York wartet mit einem Marktvolumen von über 30 Milliarden Dollar der weltweit größte Self-Storage-Markt auf uns. Bis jetzt sind wir in vier europäischen Ländern vertreten – durch erste Verbindungen in New York wollen wir später im restlichen Amerika durchstarten“, so Gründer Gerrit Reinders.

Auch in Sachen Wissenschaft macht der Ostküste der USA so schnell keiner etwas vor. In New York findet man die renommierte Rockefeller University, an der auch Labfolder-Gründer Simon Bungers studierte – und seinen Blick jetzt wieder nach NYC richtet. „Unser Ziel ist ganz klar, unser Netzwerk in die USA zu stärken und zu erweitern, um einen fokussierten Markteintritt Ende 2017 vorzubereiten. Seit 2014 haben wir mehr neue Signups aus den USA als aus irgendeinem anderen Land. Richtig durchstarten können wir aber erst mit einer stärkeren Präsenz. Am besten wäre es, einen Business Angel aus den USA zu gewinnen, der ein gutes Netzwerk in unsere Branche hat und weiß, wie man dort am schnellsten Marketing und Vertrieb aufbaut.“

Einen Zugang zum amerikanischen Markt verspricht sich auch Jan Homann, Mitgründer und CEO von Blogfoster. „New York ist im Vergleich zum Silicon Valley noch nicht als „klassischer“ Startup-Standort bekannt. Die Stadt hat aber – ähnlich wie unsere Heimat Berlin – eine rege Startup-Szene und zieht viele Investoren an. Wir versprechen uns von unserem Aufenthalt in New York deshalb neue Impulse und die Möglichkeit, unser internationales Netzwerk auszubauen.“

Die Start Alliance Berlin macht’s möglich – neuer Partner NewLab in den Navy Yards

Die Reise zur TEP Conference ist nicht die einzige Maßnahme, die Berlin Partner für Berliner Startups und deren internationale Expansionspläne bereithält. Das Startup-Austauschprogramm Start Alliance Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, globale Aktivitäten für Berliner Startups mit internationalen Ambitionen zu vereinfachen. Für bis zu sechs Wochen erhalten Berliner Gründer einen kostenlosen Coworking-Space in den Partnerstädten New York, Tel Aviv, Paris oder Shanghai. Auf der TEP stellt Berlin Partner außerdem einen neuen Partner in New York vor: Ab sofort können sich Berliner Gründer einen der begehrten Plätze im NewLab in den Navy Yards in Brooklyn sichern – einem der angesagtesten Startup-Hubs in New York.

Neugierig geworden? Weitere Infos für Interessenten gibt es hier.

 

Artikelbild: www.pexels.com