Team

Die Bonify-Gründer Andreas Bermig, Gamal Moukabary, Josef Korte und Jan Ortmann (von links)

Frisches Kapital für die Bonitätsplattform Bonify: Sie erhält 5,5 Millionen Euro für ihre Series A. Die Runde führen die Fintech-Investoren Mosaic Ventures aus London und Ribbit Capital aus Palo Alto an. Außerdem investierten Index Ventures, DN Capital, HW Capital und die Gründer von Zalando und Raisin in das Berliner Startup.

Ob sie einen Kredit für ein Auto brauchen oder einen Handyvertrag abschließen: Für solche Verträge müssen Kunden in der Regel beweisen, dass sie zahlungsfähig sind – und brauchen eine gute Bonität. Mit Bonifiy können sie ihre persönlichen Bonitätsscore überwachen. Er gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie eine Rechnung oder einen Kredit zurückzahlen werden. Außerdem können sie mit der Technik ihre Finanzen einsehen und verwalten. Eine Gebühr zahlen sie dafür nicht. Das Unternehmen gibt nach eigenen Angaben keine Kundendaten an Dritte weiter.

Anzeige
Das Startup verdient an dem Geschäftsmodell, indem es seinen Kunden personalisierte Angebote, beispielsweise für Kredite oder Mobilfunkverträge, anbietet und bei Abschluss eine Provision kassiert.

Gamal Moukabary, Andreas Bermig, Josef Korte und Jan Ortmann haben ihr Startup 2015 in Berlin gegründet und die Plattform dann im April 2016 gelauncht. Heute arbeiten 34 Mitarbeiter für das Startup, das nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als 100.000 Kunden zählt.

Das frische Kapital will das Unternehmen nun in die Weiterentwicklung der Technik und ins Marketing investieren . „Wir freuen uns sehr, dass wir Bonify dabei unterstützen können, eine der führenden Finanzplattformen Europas zu werden“, lässt sich Simon Levene, Partner von Mosaic Ventures, zitieren.

Ende 2015 erhielt das Startup bereits eine erste kleinere Finanzierung, dabei waren da beispielsweise DN Capital, HW Capital, Index Ventures und Ribbit Capital. Über die Höhe dieses Investments äußern sich die Beteiligten nicht.

Bild: Bonify