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	<title>Kommentare zu: Bootstrapping: „Geld sparen“ und „Geld nicht ausgeben“ sind zweierlei &#8211; Teil 2</title>
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	<description>Das Magazin für Gründer</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 21:35:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Stefan Wolpers</title>
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		<dc:creator>Stefan Wolpers</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 09:11:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael:

Meiner Erfahrung nach beträgt die Aufmerksamkeitsspanne eines potentiellen Investors, den man kalt per Businessplan pitcht, max. 2 Minuten - mehr braucht es nicht, die Executive Summary zu überfliegen. 

Deshalb würde ich meine Energie (und mein Budget) auch stets an zwei Punkten investieren:

- Einen guten Elevator-Pitch, wenn die Idee an sich interessant ist (remember, it&#039;s not the Empire State Buildung)

und

- Persönliche Kontakte aufbauen. Zu den meisten Business Angels und VCs, die ich kenne, habe ich per Vorstellung durch Dritte Kontakt bekommen. Meine Visitenkarte war in diesem Fall nicht ausschlaggebend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael:</p>
<p>Meiner Erfahrung nach beträgt die Aufmerksamkeitsspanne eines potentiellen Investors, den man kalt per Businessplan pitcht, max. 2 Minuten &#8211; mehr braucht es nicht, die Executive Summary zu überfliegen. </p>
<p>Deshalb würde ich meine Energie (und mein Budget) auch stets an zwei Punkten investieren:</p>
<p>- Einen guten Elevator-Pitch, wenn die Idee an sich interessant ist (remember, it&#8217;s not the Empire State Buildung)</p>
<p>und</p>
<p>- Persönliche Kontakte aufbauen. Zu den meisten Business Angels und VCs, die ich kenne, habe ich per Vorstellung durch Dritte Kontakt bekommen. Meine Visitenkarte war in diesem Fall nicht ausschlaggebend.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sebman</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6492</link>
		<dc:creator>sebman</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 08:51:55 +0000</pubDate>
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		<description>Solche Diskussionen lieb ich ja! 

Vistitenkarten gibts auch kostenlos mit Werbung von nem ErotikVersand auf der Rückseite...

Wem die 5 oder 10 cent pro Stück zu viel sind, disqualifiziert sich selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solche Diskussionen lieb ich ja! </p>
<p>Vistitenkarten gibts auch kostenlos mit Werbung von nem ErotikVersand auf der Rückseite&#8230;</p>
<p>Wem die 5 oder 10 cent pro Stück zu viel sind, disqualifiziert sich selbst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Burgstahler</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6482</link>
		<dc:creator>Michael Burgstahler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 14:34:04 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan @egghat

Die Kosten der Visitenkarte waren ursprünglich nur als Aufhänger gedacht, um über Sinn und Unsinn von Discount-Druckereien zu diskutieren. Natürlich ist die Visitenkarte a) nur ein kleiner Teil eines Startup-Erscheinungsbildes und b) sicher kein Allheilmittel.

Es ist eben - neben der Startup-WebSite - das am häufigsten eingesetzte Element in der Geschäftskommunikation und bietet sich deshalb als zugespitztes Beispiel an.

Um aber wieder zum Thema des Artikels zurückzukehren, ein bißchen was aus der Praxis: Wir haben als Agentur auch schon diverse Startups begleitet, von der Idee über Businessplan-Content/-Design bis zu den Investoren-Verhandlungen mit Slideshows.

Und da konnten wir feststellen, daß ein &quot;ordentliches&quot;, gar nicht so teures Erscheinungsbild bei vielen Banken und Investoren durchaus ein Türöffner ist. Gerade weil man damit eine gewisse Ernsthaftigkeit und Professionalität demonstrieren kann - ja sogar Understatement.

Gerade VCs oder andere Early-Investors werden immer noch mit einer Flut von Visitenkarten und Businessplänen überschwemmt, daß sie sich gerade mal 10-15 Minuten für eine erste Kandidaten-Sichtung nehmen können. Wer da zumindest optisch angenehm und solide auffällt, vergrößert nach unserer Erfahrung seiner Chancen auf einen ersten Gesprächstermin merklich.

Aber wenn man nun schon diese Chance erkannt hat und wenigstens ein bißchen ins Erscheinungsbild investiert, sollte man das hoffentlich gute Entwurfsergebnis nicht in der Druckproduktion aus falsch verstandenem Sparwahn kaputt machen.

Ich erlebe immer wieder Mitarbeiter (auch von großen Unternehmen), die sich bei der Visitenkarten-Übergabe (wieder nur als Beispiel) gleich wortreich dafür entschuldigen: &quot;Die richtigen sind noch im Druck&quot;, &quot;Hatte gerade keine mehr&quot;, &quot;dürfen wir nur noch digital drucken&quot;, &quot;unser Tintenstrahler kann nur 150g-Papier&quot;.

Was bleibt denn da im Kopf des Empfängers hängen?

Aus Sicht der Investoren zählt heutzutage bei Startups nicht mehr so stark die Geschäftsidee, sondern die professionelle &quot;Execution&quot;. Und da gilt es Gelder nach Kosten/Nutzen-Relation auszugeben und nicht nach Preisschild.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan @egghat</p>
<p>Die Kosten der Visitenkarte waren ursprünglich nur als Aufhänger gedacht, um über Sinn und Unsinn von Discount-Druckereien zu diskutieren. Natürlich ist die Visitenkarte a) nur ein kleiner Teil eines Startup-Erscheinungsbildes und b) sicher kein Allheilmittel.</p>
<p>Es ist eben &#8211; neben der Startup-WebSite &#8211; das am häufigsten eingesetzte Element in der Geschäftskommunikation und bietet sich deshalb als zugespitztes Beispiel an.</p>
<p>Um aber wieder zum Thema des Artikels zurückzukehren, ein bißchen was aus der Praxis: Wir haben als Agentur auch schon diverse Startups begleitet, von der Idee über Businessplan-Content/-Design bis zu den Investoren-Verhandlungen mit Slideshows.</p>
<p>Und da konnten wir feststellen, daß ein &#8220;ordentliches&#8221;, gar nicht so teures Erscheinungsbild bei vielen Banken und Investoren durchaus ein Türöffner ist. Gerade weil man damit eine gewisse Ernsthaftigkeit und Professionalität demonstrieren kann &#8211; ja sogar Understatement.</p>
<p>Gerade VCs oder andere Early-Investors werden immer noch mit einer Flut von Visitenkarten und Businessplänen überschwemmt, daß sie sich gerade mal 10-15 Minuten für eine erste Kandidaten-Sichtung nehmen können. Wer da zumindest optisch angenehm und solide auffällt, vergrößert nach unserer Erfahrung seiner Chancen auf einen ersten Gesprächstermin merklich.</p>
<p>Aber wenn man nun schon diese Chance erkannt hat und wenigstens ein bißchen ins Erscheinungsbild investiert, sollte man das hoffentlich gute Entwurfsergebnis nicht in der Druckproduktion aus falsch verstandenem Sparwahn kaputt machen.</p>
<p>Ich erlebe immer wieder Mitarbeiter (auch von großen Unternehmen), die sich bei der Visitenkarten-Übergabe (wieder nur als Beispiel) gleich wortreich dafür entschuldigen: &#8220;Die richtigen sind noch im Druck&#8221;, &#8220;Hatte gerade keine mehr&#8221;, &#8220;dürfen wir nur noch digital drucken&#8221;, &#8220;unser Tintenstrahler kann nur 150g-Papier&#8221;.</p>
<p>Was bleibt denn da im Kopf des Empfängers hängen?</p>
<p>Aus Sicht der Investoren zählt heutzutage bei Startups nicht mehr so stark die Geschäftsidee, sondern die professionelle &#8220;Execution&#8221;. Und da gilt es Gelder nach Kosten/Nutzen-Relation auszugeben und nicht nach Preisschild.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6480</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 14:02:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ganz nebenbei soll es auch VCs geben, die es durchaus schätzen, wenn potentielle Gründer ihr Geld nicht für teure Visitenkarten verballern. Zumindest in Finanzierungsrunde 1 könnte eine teure Visitenkarte durchaus auch zum Boomerang werden ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz nebenbei soll es auch VCs geben, die es durchaus schätzen, wenn potentielle Gründer ihr Geld nicht für teure Visitenkarten verballern. Zumindest in Finanzierungsrunde 1 könnte eine teure Visitenkarte durchaus auch zum Boomerang werden &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Wolpers</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6477</link>
		<dc:creator>Stefan Wolpers</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 12:36:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gruenderszene.de/?p=7835#comment-6477</guid>
		<description>@Michael:

Was das Für-sich-behalten-eines-schlechten-Eindrucks-anbelangt anbelangt, stimme ich Dir zu, unsere (Geschäfts-)Kultur sieht das nicht vor. 

Im Umkehrschluß jedoch alles auf die „richtige“ Visitenkarte zu setzen, geht m.E. zu weit: Bevor ich einen VC zu Gesicht bekomme, habe ich so viele Hürden zu überwinden, dass die Visitenkarte im Vergleich zum potentiellen Investment und dessen ROI eher zur Petitesse gerät.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael:</p>
<p>Was das Für-sich-behalten-eines-schlechten-Eindrucks-anbelangt anbelangt, stimme ich Dir zu, unsere (Geschäfts-)Kultur sieht das nicht vor. </p>
<p>Im Umkehrschluß jedoch alles auf die „richtige“ Visitenkarte zu setzen, geht m.E. zu weit: Bevor ich einen VC zu Gesicht bekomme, habe ich so viele Hürden zu überwinden, dass die Visitenkarte im Vergleich zum potentiellen Investment und dessen ROI eher zur Petitesse gerät.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jannis</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6475</link>
		<dc:creator>Jannis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 11:39:04 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn man MS-Produkte braucht, dann ist manchmal das BizSpark Programm von Microsoft noch interessanter als das ActionPack. Einfach mal bei http://www.microsoft.com/Bizspark/Default.aspx reinschauen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man MS-Produkte braucht, dann ist manchmal das BizSpark Programm von Microsoft noch interessanter als das ActionPack. Einfach mal bei <a href="http://www.microsoft.com/Bizspark/Default.aspx" rel="nofollow">http://www.microsoft.com/Bizspark/Default.aspx</a> reinschauen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Burgstahler</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6474</link>
		<dc:creator>Michael Burgstahler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 10:41:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gruenderszene.de/?p=7835#comment-6474</guid>
		<description>@Stefan

Da sprichst Du ein paar gute, grundsätzliche Punkte an:

Gute Drucker sollte man sich tatsächlich über viele Jahre halten und nicht gnadenlos ausquetschen - es zahlt sich unterm Strich aus, z.B. wenn man mal sebst Mist in der Datenlieferung gebaut hat und die Druckerei es noch abfängt, obwohl sie es nicht müßte.

So ein kundenfreundliches Verhalten bekommt man bei Discountern nicht.

Druckqualität läßt sich in der Tat nicht am Druckpreis messen. Aber eigentlich geht es auch nicht um den Preis von 1000 Visitenkarten für eine Person. Typischerwweise läßt ein Startup mehrere Visitenkarten für mehrere Personen drucken und wahrscheinlich auch noch Briefbögen. Bei so einem Gesamtpaket kann auch eine &quot;normale&quot; Druckerei einen recht akzeptablen Preis _pro 1000 VKs_ machen. Zwar teurer als beim Discounter, aber eben mit weniger Mängel-Risiko.

Das mit dem &quot;Ausprobieren&quot; der Discounter bei Standard-4c-Drucksachen ist eine Grundsatz-Frage: Wieviel ist mir die Drucksache am Ende wert? Geht es um Billig- vs. Edel-Mineralwasser in der Kunden-Bewirtung (nicht geschäftskritisch) oder um den sprichwörtlichen &quot;ersten Eindruck&quot; bei Investoren (sehr geschäftskritisch)?

Kann und will ich es mir bei einem Druckauftrag leisten, daß das Risiko von Qualitätseinbußen hoch ist, aber der Preis dafür niedrig? Bei ein paar Pizza- oder Disco-Flyern sicherlich ja. Bei Geschäftspapieren würden unsere Kunden durch die Bank dieses Risiko minimieren wollen.

Web-Startups wählen sich ihre Hosting-/Cloud-Anbieter ja auch nach mehr Kriterien aus als nur den Preis. Weil sie eben wissen, daß Qualitätsprobleme bei solchen Lieferanten geschäftskritisch sind.

Für das eigene Erscheinungsbild wird jedoch die &quot;Kritikalität&quot; meines Erachtens regelmäßig zu niedrig angesetzt. Weil man eben selten negatives Feedback von den Empfängern bekommt. Die verbuchen einen schlechten Eindruck unterbewußt oder behalten ihn für sich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan</p>
<p>Da sprichst Du ein paar gute, grundsätzliche Punkte an:</p>
<p>Gute Drucker sollte man sich tatsächlich über viele Jahre halten und nicht gnadenlos ausquetschen &#8211; es zahlt sich unterm Strich aus, z.B. wenn man mal sebst Mist in der Datenlieferung gebaut hat und die Druckerei es noch abfängt, obwohl sie es nicht müßte.</p>
<p>So ein kundenfreundliches Verhalten bekommt man bei Discountern nicht.</p>
<p>Druckqualität läßt sich in der Tat nicht am Druckpreis messen. Aber eigentlich geht es auch nicht um den Preis von 1000 Visitenkarten für eine Person. Typischerwweise läßt ein Startup mehrere Visitenkarten für mehrere Personen drucken und wahrscheinlich auch noch Briefbögen. Bei so einem Gesamtpaket kann auch eine &#8220;normale&#8221; Druckerei einen recht akzeptablen Preis _pro 1000 VKs_ machen. Zwar teurer als beim Discounter, aber eben mit weniger Mängel-Risiko.</p>
<p>Das mit dem &#8220;Ausprobieren&#8221; der Discounter bei Standard-4c-Drucksachen ist eine Grundsatz-Frage: Wieviel ist mir die Drucksache am Ende wert? Geht es um Billig- vs. Edel-Mineralwasser in der Kunden-Bewirtung (nicht geschäftskritisch) oder um den sprichwörtlichen &#8220;ersten Eindruck&#8221; bei Investoren (sehr geschäftskritisch)?</p>
<p>Kann und will ich es mir bei einem Druckauftrag leisten, daß das Risiko von Qualitätseinbußen hoch ist, aber der Preis dafür niedrig? Bei ein paar Pizza- oder Disco-Flyern sicherlich ja. Bei Geschäftspapieren würden unsere Kunden durch die Bank dieses Risiko minimieren wollen.</p>
<p>Web-Startups wählen sich ihre Hosting-/Cloud-Anbieter ja auch nach mehr Kriterien aus als nur den Preis. Weil sie eben wissen, daß Qualitätsprobleme bei solchen Lieferanten geschäftskritisch sind.</p>
<p>Für das eigene Erscheinungsbild wird jedoch die &#8220;Kritikalität&#8221; meines Erachtens regelmäßig zu niedrig angesetzt. Weil man eben selten negatives Feedback von den Empfängern bekommt. Die verbuchen einen schlechten Eindruck unterbewußt oder behalten ihn für sich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Wolpers</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6473</link>
		<dc:creator>Stefan Wolpers</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 10:00:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael

Die von Dir geschilderten Probleme sind mir bestens bekannt - ein guter Drucker hat bei mir einen vergleichbaren Status wie Zahnarzt oder Orthopäde, dies einmal vorausgeschickt.

Dennoch lohnt es sich m.E., dies bei Standardsachen – also typische Formate ein- oder vierfarbig bedruckt - einmal auszuprobieren.

Und ich früher an einer Druckerei beteiligt war, die hauptsächlich Akzidenzdrucksachen produziert hat, erlaube ich mir auch zu bemerken, dass die Qualität eines Anbieter, der 300-400% teurer als ein Discounter ist, deswegen nicht zwangsläufig besser ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>Die von Dir geschilderten Probleme sind mir bestens bekannt &#8211; ein guter Drucker hat bei mir einen vergleichbaren Status wie Zahnarzt oder Orthopäde, dies einmal vorausgeschickt.</p>
<p>Dennoch lohnt es sich m.E., dies bei Standardsachen – also typische Formate ein- oder vierfarbig bedruckt &#8211; einmal auszuprobieren.</p>
<p>Und ich früher an einer Druckerei beteiligt war, die hauptsächlich Akzidenzdrucksachen produziert hat, erlaube ich mir auch zu bemerken, dass die Qualität eines Anbieter, der 300-400% teurer als ein Discounter ist, deswegen nicht zwangsläufig besser ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Burgstahler</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6472</link>
		<dc:creator>Michael Burgstahler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 09:26:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan

Mag sein, daß der eine oder andere schon mal ein Schnäppchen bei diesen Discount-Druckern gemacht hat. Das Problem bei diesen Anbietern ist aber so ähnlich wie eine verkorkste Körpersprache: Man sieht selbst nicht, wie unsicher/arrogant/verschlossen man rüberkommt, aber der Gesprächspartner nimmt das sehr wohl wahr - nur unterbewußt ...

Ich leite selbst eine Design-Agentur und habe schon tausende von Druckjobs bei allen möglichen Druckereien beauftragt. Außerdem kenne ich die internen Abläufe der Discount-Druckereien sehr gut. Die enormen Preissenkungen werden gar nicht primär aus den &quot;Economies of Scale&quot; gewonnen, sondern aus der &quot;Reduction of Service and Quality&quot;. In einer Druck-Kalkulation sind die Maschinen-Laufzeiten, sowie Papier und Farbe der geringste Anteil. Die meisten Kostenanteile fallen in anderen Bereichen an, wo die Discounter dann auch kräftig den Rotstift ansetzen.

Leider zu Lasten des Bestellers:

- Keine Beratung: Das macht wirklich viel aus! Offset- oder auch Digital-Druck produziert nicht einfach das, was man auf dem Entwurf sieht. Druckmaschinen und Papiere sind wichtige Variablen in der Endqualität.
- Der Farbauftrag wird bei einem Massendruck überhaupt nicht auf den Kunden-Auftrag optimiert. Durch passende oder eben fehlende Farb-Einrichtung an der Druckmaschine kriegt man Schwankungen um die 10-15% pro Farbkanal hin. Das haut einem so manchen Grau- oder Pastell-Ton in eine völlig unerwünschte Richtung.
- Farbschwankungen innerhalb der Gesamt-Auflage werden in Kauf genommen.
- Über zu große Passer-Toleranzen will ich gar nicht reden ...
- Trocknungszeiten gibt es nicht: Da kann dann schon mal Farbe von der unterliegenden Visitenkarte auf die darüber abschmieren.
- Fehldrucke (sog. Makulatur-Exemplare) werden nicht aussortiert
- Fehlschnitte (z.B. zu knapp oder schief geschnitten) werden nicht aussortiert
- Die Termine sind häufig eine Lachnummer: Statt drei Tagen sind es häufig drei Wochen.
- Keine Reklamation möglich bei diesen Witzpreisen

Und das sind nur ein paar Punkte aus der Praxis ... nicht von _einem_ Discount-Drucker, sondern von zahlreichen.

Der Besteller ist ja meistens Laie und weiß gar nicht, daß es bei einer ordentlichen Druckerei viel besser geworden wäre. Und bei 1000 Exemplaren prüft er auch nicht jedes einzelne Exemplar. Wenn er dann aber mal eine verschmierte, schief geschnittene Visitenkarte Viktor Venture-Capital übergibt ... ja dann ist es zu spät.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan</p>
<p>Mag sein, daß der eine oder andere schon mal ein Schnäppchen bei diesen Discount-Druckern gemacht hat. Das Problem bei diesen Anbietern ist aber so ähnlich wie eine verkorkste Körpersprache: Man sieht selbst nicht, wie unsicher/arrogant/verschlossen man rüberkommt, aber der Gesprächspartner nimmt das sehr wohl wahr &#8211; nur unterbewußt &#8230;</p>
<p>Ich leite selbst eine Design-Agentur und habe schon tausende von Druckjobs bei allen möglichen Druckereien beauftragt. Außerdem kenne ich die internen Abläufe der Discount-Druckereien sehr gut. Die enormen Preissenkungen werden gar nicht primär aus den &#8220;Economies of Scale&#8221; gewonnen, sondern aus der &#8220;Reduction of Service and Quality&#8221;. In einer Druck-Kalkulation sind die Maschinen-Laufzeiten, sowie Papier und Farbe der geringste Anteil. Die meisten Kostenanteile fallen in anderen Bereichen an, wo die Discounter dann auch kräftig den Rotstift ansetzen.</p>
<p>Leider zu Lasten des Bestellers:</p>
<p>- Keine Beratung: Das macht wirklich viel aus! Offset- oder auch Digital-Druck produziert nicht einfach das, was man auf dem Entwurf sieht. Druckmaschinen und Papiere sind wichtige Variablen in der Endqualität.<br />
- Der Farbauftrag wird bei einem Massendruck überhaupt nicht auf den Kunden-Auftrag optimiert. Durch passende oder eben fehlende Farb-Einrichtung an der Druckmaschine kriegt man Schwankungen um die 10-15% pro Farbkanal hin. Das haut einem so manchen Grau- oder Pastell-Ton in eine völlig unerwünschte Richtung.<br />
- Farbschwankungen innerhalb der Gesamt-Auflage werden in Kauf genommen.<br />
- Über zu große Passer-Toleranzen will ich gar nicht reden &#8230;<br />
- Trocknungszeiten gibt es nicht: Da kann dann schon mal Farbe von der unterliegenden Visitenkarte auf die darüber abschmieren.<br />
- Fehldrucke (sog. Makulatur-Exemplare) werden nicht aussortiert<br />
- Fehlschnitte (z.B. zu knapp oder schief geschnitten) werden nicht aussortiert<br />
- Die Termine sind häufig eine Lachnummer: Statt drei Tagen sind es häufig drei Wochen.<br />
- Keine Reklamation möglich bei diesen Witzpreisen</p>
<p>Und das sind nur ein paar Punkte aus der Praxis &#8230; nicht von _einem_ Discount-Drucker, sondern von zahlreichen.</p>
<p>Der Besteller ist ja meistens Laie und weiß gar nicht, daß es bei einer ordentlichen Druckerei viel besser geworden wäre. Und bei 1000 Exemplaren prüft er auch nicht jedes einzelne Exemplar. Wenn er dann aber mal eine verschmierte, schief geschnittene Visitenkarte Viktor Venture-Capital übergibt &#8230; ja dann ist es zu spät.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.gruenderszene.de/allgemein/bootstrapping-%e2%80%9egeld-sparen%e2%80%9c-und-%e2%80%9egeld-nicht-ausgeben%e2%80%9c-sind-zweierlei-teil-2/comment-page-1#comment-6470</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 18:30:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gruenderszene.de/?p=7835#comment-6470</guid>
		<description>Der Mehraufwand für eine Cloud-Anwendung ist aber IMHO so gering, dass man doof ist, es ist nicht so zu machen. Google App Engine kostet bis 500.000 PIs gar nischt. Das ist also noch billiger als einen Rechner zu mieten. Die Hosting Kosten sind in beiden Fällen sehr gering. Das ist eigentlich keine Diskussion wert. Wenn man über was diskutieren sollte, ist es der Mehraufwand für die Entwicklung. Der ist da, aber eben auch nicht so groß ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mehraufwand für eine Cloud-Anwendung ist aber IMHO so gering, dass man doof ist, es ist nicht so zu machen. Google App Engine kostet bis 500.000 PIs gar nischt. Das ist also noch billiger als einen Rechner zu mieten. Die Hosting Kosten sind in beiden Fällen sehr gering. Das ist eigentlich keine Diskussion wert. Wenn man über was diskutieren sollte, ist es der Mehraufwand für die Entwicklung. Der ist da, aber eben auch nicht so groß &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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