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Das Berliner StartUp CareerTweets (www.careertweets.de) startet ein neues Jobportal. Mit kurzen Tweets sollen sich Unternehmen sowie Arbeitssuchende kurz und prägnant darstellen. Somit setzt CareerTweets ganz klar auf eine junge Zielgruppe, die durch eine hohe Internet-Affinität schnell Informationen austauscht und verbreitet.

CareerTweets möchte den Recruiting- und Bewerbungsprozess vereinfachen

Der Markt für Online-Jobbörsen ist hart umkämpft. Große Player wie Monster.de (www.monster.de), JobScout24 (www.jobscout24.de) oder Jobware (www.jobware.de) haben unzählige Konkurrenten geschluckt und über Jahre hinweg ihr Geschäftsmodell optimiert. Ein Jobportal wie Stepstone (www.stepstone.de) hat über 250 Kooperationen mit vernetzten Job- und Nachrichtenportalen geschlossen. Monatliche Pageviews im mittleren siebenstelligen Bereich sind an der Tagesordnung. In solch einem Markt ist es für ein StartUp-Unternehmen schwer, sich zu behaupten und langfristig erfolgreich und profitabel zu arbeiten.

Die beiden Gründer von CareerTweets, Mareile Menninger und Mario Tiedemann, haben sich zum Ziel gesetzt den gesamten Recruiting- und Bewerbungsablauf zeitgemäß an die heutigen Bedürfnisse von jungen Arbeitnehmern und StartUps anzupassen. Das Motto der Berliner lautet: „vernetzt, prägnant und topaktuell“. Generell werden die klassischen Bewerbungsbestandteile und -Abläufe verworfen: Abschlüsse, Arbeitszeugnisse oder das klassische Bewerbungsgespräch rücken in den Hintergrund und der Fokus liegt auf der persönlichen Einstellung, Arbeitsproben und den Kernkompetenzen der Bewerber. In weniger als fünf Minuten kann man einen Career-Tweet posten und nach sieben Tagen wird er wieder gelöscht.

Mit einem durchaus interessanten Geschäftsmodell – aber eben auch massiver Konkurrenz – wird es für das Unternehmen eine große Herausforderung sein am Markt zu bestehen. Die Monetarisierung beginnt ab Juli und beläuft sich auf fünf Euro pro Monat für Unternehmen, die Job-Tweets publizieren wollen. Geplant sind zusätzlich eine Google-Places-API mit ortsbezogenen CareerTweets sowie die Integration in Unternehmensportale per Widget. Entscheidend wird sicherlich sein, ob man es schaffen kann, eine kritische Masse an Unternehmen zu gewinnen, die ihr Recruiting umstellen wollen und können und den Weg von CareerTweets mitgehen. Die Macht der Gewohnheit ist somit trotz des harten Wettbewerbs der größte Gegner des StartUps.

Verknüpfung der Jobbörse mit Networking Events

Als zweites Standbein hat sich CareerTweets auf Networking-Events im Bereich von Online- und Lifestyle-Veranstaltungen spezialisiert. Über die Einbindung der Social-Media-Funktionen auf dem Jobportal legen die Gründer bereits Wert auf das Netzwerken und mit den entsprechenden Offline-Angeboten sollen diese – oft flüchtigen – Kontakte vertieft werden. Somit erhoffen sich die Betreiber auch eine höhere Relevanz der Jobangebote, da eine gut vernetzte Community diese schneller teilt und verbreitet.

Die erste Event-Präsenz von CareerTweets wird am 28. und 29. Mai auf der Formaganda in Berlin sein. Das Lifestyle-Event richtet sich an Kreative, Designer aber auch Sportler und Actionfanatiker und möchte die Bereiche Education und Entertainment miteinander verbinden. Auf dem gesamten Gelände der Arena Berlin werden die Besucher von aktuellen Streetwear-Trends über die Zukunft des DJings bis hin zu Surf- und Skate-Veranstaltungen alles erleben. Große Chillout-Bereiche sowie eine Abschlussparty sind ebenfalls angedacht.

Gründerszene-Gewinnspiel: 5×2 Formaganda-Tickets

Für alle Gründerszene-Leser aus und um Berlin gibt es eine kleine Überraschung: Wer an diesem Wochenende noch nichts vor hat und die Formaganda auf dem Gelände der Arena Berlin inklusive Begleitung besuchen möchte, schreibt bis Mittwoch einen Kommentar unter diesen Artikel. Donnerstag werden die Gewinner per Mail kontaktiert.

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