Peter Schindlmeier ist Gründer und Geschäftsführer von Casavi

Casavi will die Kommunikation zwischen Mietern und Vermietern digitalisieren. So wird etwa der angestaubte Hausaushang oder die Arbeit mit Dienstleistern über eine Plattform im Internet abgebildet. Zur Stärkung der sozialen Vernetzung in der Nachbarschaft gibt es ein digitales Schwarzes Brett, ähnlich zu WirNachbarn oder Nebenan.de. Seit Kurzem ist der Dienst live, jetzt konnten die Münchner den High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital von ihrer Mission überzeugen.

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Die genaue Höhe der ersten Finanzierungsrunde von Casavi ist nicht bekannt. Zumindest der HTGF dürfte für die Minderheitsanteile aber wie üblich einen sechsstelligen Betrag investiert haben. Seit Dezember liegt dieser initial bei bis zu 600.000 Euro. Auch Gründer- und Geschäftsführer Peter Schindlmeier bestätigt auf Nachfrage, es handele sich um „kein ungewöhnliches HTGF-Investment“.

Mit dem Geld baut Casavi jetzt seinen Vertrieb aus. Auch wolle das Startup sein Produkt weiter verbessern. Dafür setzt das in Deutschland und Österreich aktive Startup auf den Ausbau des Teams, das derzeit aus sieben Mitarbeitern besteht. Laut Stellenausschreibungen soll sich das Team nahezu verdoppeln, gesucht werden etwa Produktmanager und Entwickler.

Casavi: Kommt nach Fintech nun Renttech?

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Casavi glaubt an eine Fintech-ähnliche Entwicklung der Wohnungswirtschaft. Das Startup arbeitet an einer Plattform, die nicht nur den Hausaushang ersetzen könnte.

Zudem gebe es derzeit einen Fokus auf Partnerschaften, so der CEO. Gespräche führe man etwa mit Energiedienstleistern und Kabelnetzbetreibern.

Peter Schindlmeier gründete Casavi 2015 gemeinsam mit David Langer und Oliver Stamm, im Mai 2015 nahmen sie am Scout24-Accelerator You Is Now Teil. Ebenfalls an Bord ist Stefan Polletin, Geschäftsführer des Hausbetreuungs-Unternehmens Attensam aus Wien. Casavi arbeitet mit Attensam derzeit auf fachlicher Ebene zusammen. Diese Zusammenarbeit werde aber weiter ausgebaut, so Schindlmeier.

Bild: Casavi