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Clue-Chefin Ida Tin

Das Berliner E-Health-Startup Clue sammelt zwei Millionen US-Dollar ein. In der aktuellen Runde investieren unter anderem die französische Arnault-Gruppe, das Pharmaunternehmen Dr. Kade, Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung, sowie die SoundCloud-Gründer Alexander Ljung und Eric Wahlforss. Zuletzt hatte die Zyklus-Tracking-App im August 2014 eine halbe Million US-Dollar eingesammelt.

„Viele Frauen verfolgen mit Hilfe von Clue ihren Zyklus und informieren sich über ihr PMS, ihre fruchtbare Phase und ihre Periode“, so Ida Tin, CEO und Mitgründerin von CEO. „Mit der neuen Finanzierung sind wir in der Lage, weitere Frauen in einem viel höheren Tempo zu erreichen.“

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Das frische Geld soll in die Erweiterung des Teams und den Ausbau der App fließen. Ab April soll es auch eine Version für die Apple Watch geben, außerdem bastelt das Startup an einer noch geheimen Hardware-Lösung.

Nach Unternehmensangaben wurde Clue bisher knapp zwei Millionen Mal heruntergeladen. Der mit Abstand größte Markt der Fruchtbarkeits-App seien die USA, so Mitgründer Hans Raffauf gegenüber Gründerszene. „Als nächsten potenziellen Markt schauen wir uns gerade Japan an. Unser Ziel ist vor allem aber auch, die App für Frauen in Entwicklungsländern zugänglich zu machen.“ Die App soll dazu künftig auch in weiteren Sprachen verfügbar sein.

G Tipp – Lesenswert bei Gründerszene Ida Tin im Interview: „Unsere App ist nicht pink“

Hinter Clue steht die BioWink GmbH, die 2012 von Ida Tin, Hans Raffauf, Moritz von Buttlar und Mike LaVigne gegründet wurde. Im Juli 2013 erfolgte der Launch der App.


Übersicht: Die wichtigsten Finanzierungsrunden der vergangenen Monate
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Erst im Januar konnte Westwing 25 Millionen Euro einsammeln. Im April gingen noch mal 30 Millionen an den Möbelshop. Das Geld kommt unter anderem vom Berlusconi-Clan. Im Bild: Die Westwing-Gründer Stefan Smalla und Delia Fischer; Quelle: Westwing

Bild: Clue