In Kooperation mit CNN präsentiert Gründerszene vier Videos der Reihe „Kunst des Hackens“.

Vor einiger Zeit wollte ein US-amerikanischer Regierungsbeamter den Sicherheitsexperten Moxie Marlinspike in einem Burrito-Laden treffen. Doch als er zum verabredeten Zeitpunkt im Restaurant auftauchte, saß nur ein junger Mann mit Dreadlocks dort. Also ging der Regierungsbeamte wieder.

Diese Anekdote, die das Wallstreet Journal aufschrieb, muss Marlinspike höchst zufrieden gestellt haben. Denn: der ehemalige Head of Product Security bei Twitter agiert lieber im Hintergrund. Marlinspike will seine wahre Identität geheim halten: Ob er wirklich so heißt oder wie alt er ist, verrät Marlinspike nicht.

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Mit seiner neuesten Messenger-App Signal will Marlinspike Verschlüsselung für jedermann zugänglich machen. Die Technologie dahinter wurde unter anderem von Whistleblower Edward Snowden empfohlen. Zum einen hilft Marlinspikes Lösung Nutzern, ihre Privatsphäre zu schützen. Zum anderen flößt sie Regierungen Angst ein – denn durch sie könnte es schwieriger werden, kriminelle Machenschaften aufzudecken.

Was der Sicherheitsexperte – und seine Gegner – über Verschlüsselung zu sagen haben, seht Ihr in diesem Video:

Bild: NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von Knight Foundation