Werben mit dem „Perfect Match“: die Comatch-Gründer Christoph Hardt (links) und Jan Schächtele

Bereits Anfang März hatte sich Comatch angekündigt: Die beiden ehemaligen McKinsey-Berater Christoph Hardt und Jan Schächtele wollen auf der Plattform Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer, Banker und Industrieexperten mit Unternehmen, die Unterstützung brauchen, zusammenbringen.

Für ihr Projekt haben Hardt und Schächtele nun finanzielle Unterstützung eingeworben. Christophe Maires Atlantic Labs, das Comatch bereits zum Launch mit Kapital versorgt hatte, sowie die Venture-Capital-Gesellschaft B-to-v und einige Business Angels stellen eine „mittlere sechsstellige Summe“ zur Verfügung, heißt es vom Berliner Startup.

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Das Geld soll vor allem in die Bereiche Vertrieb, Marketing und Personal fließen – Ziel sei es, die Geschäfte in Deutschland auszubauen. Aber auch international wollen sich die Ex-McKinseys umschauen: Vor allem die Märkte in Benelux und Skandinavien seien interessant für den Beratermarktplatz.

Sieben Mitarbeiter arbeiten derzeit für Comatch. Seit dem Launch vor fünf Monaten haben sich den Angaben des Unternehmens zufolge rund 400 Berater registriert, 40 Prozent aller Interessierten seien aus Qualitätsgründen abgelehnt worden. Damit hat Comatch das zum Start selbst gesteckte Ziel von 300 Beratern zum Jahresende bereits übertroffen.

Die Plattform will einen Algorithmus und die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter kombinieren, um „das perfekte Match zwischen Beratern und Auftraggebern“ zu finden. Vorbild von Comatch ist der Design- und IT-Bereich, in dem nach diesem Modell schon länger gearbeitet wird – wenngleich nicht immer unumstritten.

Bild: Comatch