Das Team von Conda

Mashup Finance wird als Joint Venture bei Conda integriert

Conda expandiert mit einem Zusammenschluss nach Deutschland: Die österreichische Crowdinvesting-Plattform hat sich mit dem bayerischen Wettbewerber Mashup Finance zusammengetan. Unter dem Namen Conda expandieren die beiden Plattformen nun gemeinsam in die Schweiz. Konkret bedeutet das: Ab sofort können Mikro-Investoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz auf Conda in Projekte aus allen drei Ländern investieren.

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Das Unternehmen will sich nun stärker in Deutschland – vor allem in Norddeutschland – etablieren und Projekte aus der Schweiz aufnehmen. „Die Expansion in den DACH-Raum ist der erste Schritt unserer internationalen Strategie“, sagt Co-Geschäftsführer Paul Pöttner.

Conda ist nach eigenen Angaben die größte österreichische Crowdinvesting-Plattform. Österreichische Startups wie All I Need oder Nixe konnten über die Seite finanziert werden. Seit dem Start im März 2013 wurden neun Projekte erfolgreich abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens investierten bisher rund 1.000 Geldgeber insgesamt über eine Million Euro. Zum Vergleich: Bei Companisto haben über 23.000 Geldgeber 13 Millionen Euro investiert, bei Seedmatch wurden sogar über 21 Millionen Euro in Startups gesteckt.

Genauso wie bei Companisto und Seedmatch beteiligen sich die Geldgeber über ein sogenanntes partiarisches Nachrangdarlehen. Bei Conda erhält die Crowd eine jährliche Zinszahlung um die 4,5 Prozent und einen Wertsteigerungsbonus, den das jeweilige Startup am Ende der Laufzeit oder bei einem Exit an die einzelnen Investoren auszahlt.

Mashup Finance wird nun über ein Joint Venture in Conda integriert. Die Crowdinvesting-Plattform mit Sitz in München wurde 2011 gestartet und beschäftigt fünf Mitarbeiter, die alle von Conda übernommen werden.

Bild: © panthermedia.net / Andriy Popov