Content Marketing Onlineshop Tipps

Tipp 1: Content von Anfang an einplanen

Für den E-Commerce spielt Content eine wesentliche Rolle. Gerade für unbekannte Anbieter gilt: Gefunden werden ist alles. Suchmaschinenoptimierung läuft aber heute immer weniger über einzelne Keywords. Google und Co suchen nach gutem, aktuellem und wertigem Content.

Die großen Player im E-Commerce setzen daher auf ausgefeilte Content-Konzepte: Produkttexte, Kategorietexte und Service-Texte gehören zur Standard-Ausstattung eines Shops. Selbst für einen mittleren Shop umfasst die Basis-Ausstattung (Produkt- und Kategorietexte, Glossar) viele einzelne Content-Elemente, um für die Anfragen der potenziellen Kunden in den Suchmaschinen eine Antwort parat zu haben.

Tipp 2: Auf die Qualität achten

Diesen Content zu erstellen und zu pflegen stellt für junge Unternehmen eine Investition dar. Sie kann sich nur rentieren, wenn der Content die richtige Qualität hat, aktuell gehalten wird, schnell im Shop monetarisiert und am besten noch mehrfach verwertet wird.

Content-Konzepte dieser Größe müssen professionell erstellt und umgesetzt werden. Die Anforderungen steigen:

  • Immer mehr Startups beginnen heute bereits mit einer internationalen Ausrichtung – damit ergibt sich auch der Bedarf an mehrsprachigem Content.
  • Geschäftsmodelle, Sortimente, Trends und Kundenbedürfnisse ändern sich immer rapider. Der Content muss sich schnell und effizient anpassen. Das gilt umso mehr bei technischen Veränderungen, wenn zum Beispiel Content speziell für mobile Shops benötigt wird.
  • Sowohl die Nutzer, die Suchmaschinen aber auch die Marketing-Verantwortlichen erwarten mehr Qualität im Contentbereich.

Zum letzten Punkt einige Beispiele:

  • Mit der Einführung des Author Rank verknüpft Google Artikel mit Autoren. Sie können sich damit Expertenstatus erwerben, ihre Artikel werden eher angezeigt. Wer mit seinen Produkten gefunden werden will, profitiert von Autoren mit hohem Author Rank.
  • Für die Nutzer ist guter Content mehr als ein Grund, auf den Shop des Anbieters zu gehen. Es zeigt sich, dass Content, der den Nutzern Service bietet oder sie unterhält, zu besseren Konversionsraten führt.
  • Gerade für Startups ist der Aufbau der Marke wichtig. Beispiele wie der Unterwäsche-Shop von Marie Jo zeigen, wie mit gutem Content die Kundenansprache verbessert und der Markenwert aufgebaut werden.

Tipp 3: Mehrere Kanäle andenken

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Das alles passiert nicht allein im Shop-System des Unternehmens. Gutes Content Marketing verfolgt die Strategie, mit den Inhalten auf anderen Plattformen, Websites und Social Media sichtbar und verlinkt zu werden. Blogs, Bilder, Infografiken, E-Books und Präsenzen in Social Media sind der Hebel, um den Content dynamisch im Netz zu vermarkten, Fans und Kunden als Botschafter zu akquirieren und die Marke und Kompetenzen im Netz aufzubauen. Das Ziel: mehr Traffic, bessere Conversion, mehr Kundentreue, höherer Markenwert.

Tipp 4: Content Strategie verzahnen

Content und die Contentstrategie sollten daher im Startup zusammen mit den Maßnahmen der Produktentwicklung, dem Online Marketing und der Kommunikation verknüpft sein. Einige E-Commerce-Anbieter gehen noch weiter und umfassen mit ihrer Content-Strategie auch den Bereich E-CRM: guter Content für gute Kundenbeziehungen. Das können zum Beispiel gute Hilfstexte, FAQ, Glossars oder auch gute Direct-Marketing-Texte sein.

Tipp 5: Wachstum mit einplanen

Bei der Wahl des Anbieters sollten Startups neben dem Preis und der Erfahrung des Anbieters auch auf die Prozesse achten: Nur ein festes Netzwerk von Autoren kann eine gleichbleibende Qualität liefern, kann die Fachkenntnis nachhalten und kann schnell genug die notwendigen Content-Mengen produzieren, die schnell wachsende Startups benötigen.

Bild: sbotas (Sinisa Botas) / PantherMedia