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Das Berliner B2B-Unternehmen Customer Alliance (www.customer-alliance.de) hat mit seinem Software-as-a-Service-Angebot bereits nach wenigen Monaten über 300 Hotels als Kunden gewonnen und möchte nun auf Wachstum setzen. Hierfür wurde mit dem High-Tech Gründerfonds sowie der Mountain Super Angel AG eine Finanzierungsrunde in sechsstelliger Höhe abgeschlossen.

Customer Alliance mit Finanzierung durch High-Tech Gründerfonds und Mountain Super Angel

Die CA Customer Alliance GmbH ist seit dem Herbst 2010 am Markt. Die Gründer Moritz Klussmann, Torsten Sabel und Chanyu Xu kreierten eine innovative Hotelbewertungsplattform, „welche Hoteliers und Gästen gleichermaßen einen signifikanten Nutzen stiftet“, wie Mountain-Super-Angel-Verwaltungsrat Ingo Drexler erklärt. Mit der Software lässt sich die Gästebefragung automatisieren und vereinheitlichen. Die Glaubwürdigkeit der Bewertungsplattform ist hierbei sicherlich der wichtigste Punkt. Da nur Gäste bewerten können, die auch wirklich im Hotel geschlafen haben, ist der Bewertungsprozess im Vergleich zu anderen Reiseportalen transparenter.

Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich mit einer Seedfinanzierung in Höhe von 500.000 Euro. Bis zu zwei Millionen Euro könnten in weiteren Finanzierungsrunden investiert werden. Der High-Tech Gründerfonds, der durch namhafte Kapitalgeber wie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, der KfW Bankengruppe oder der Deutschen Telekom gestellt wird, vergibt Risikokapital an junge und aufsteigende Technologie-Unternehmen.

Als zweiter Investor beteiligt sich die Mountain Super Angel AG. Die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in St. Gallen ist – wie der Name bereits erahnen lässt – sowohl Kapital gebend, als auch aktiv mit ihrem Wissen in der Marktexpertise und im Management ihrer Investments beteiligt. Der Fokus liegt vor allem auf wachstumsstarken und technologieorientierten Märkten, bei denen der Fokus auf Early-Stage Beteiligungen liegt.

Das Businessmodell hinter Customer Alliance

Das Businessmodell der Customer Alliance unterscheidet sich von anderen großen Playern wie Expedia oder Opodo recht deutlich. Während die Konkurrenz vor allem an Provisionen verdient, welche sie von Hotels, Airlines oder Autovermietungen erhalten, basiert das Monetarisierungsmodell der Customer Alliance auf Lizenzgebühren, welche Hotels bezahlen um die Software zu benutzen. Dieses Modell trägt in mehreren Hinsichten zur Glaubwürdigkeit und Transparenz der Bewertungsplattform bei.

Erstens sind die Kunden von der Monetarisierung völlig entkoppelt, da der Service für sie nicht nur kostenlos ist, sondern bei der Buchung keine Provision an die Customer Alliance fließt.

Zweitens können die Bewertungen nur von tatsächlichen Kunden getätigt werden und sind somit schlicht wahrheitsgemäßer als bei anderen Plattformen.

Drittens werden alle Kunden automatisch benachrichtigt, das Hotel zu bewerten und somit werden durch diese Vielzahl an Bewertungen statistisch evidentere Kennwerte generiert.

Aber nicht nur für potenzielle Kunden könnte das Konzept interessant sein, sondern auch für die Hotels selbst. Das Grundprinzip der Customer Alliance ist die Vereinheitlichung des gesamten Bewertungsprozesses. Die Bewertungen können auf der eigenen Website integriert, aber auch bei externen Portalen oder sozialen Netzwerken eingestellt werden.

Christine Schmidl über den Customer Alliance-Deal

Auf Grund dieses innovativen Konzepts scheint das Investment für alle Seiten interessant zu sein und die Customer Alliance kann mit genügend Kapital ausgestattet ihre nächsten Schritte angehen.

Zum Deal äußerte sich Christine Schmidl, Investment Managerin vom High-Tech Gründerfonds folgendermaßen: „Das Internet hat sich zum dominanten Vertriebskanal für Hotelbuchungen entwickelt. Customer Alliance bietet der Hotellerie eine moderne und flexible Lösung aus der Cloud, um diesen effektiv zu nutzen. Produkt, Geschäftsmodell und nicht zuletzt das Team haben uns überzeugt in dieses technologieorientierte Unternehmen zu investieren. Wir freuen uns auf neue innovative Produkterweiterungen und die weitere Zusammenarbeit.“