Die Marktforschungs- und Evaluationsagentur ethority hat dieser Tage seine Ergebnisse zur Beliebtheit deutscher StartUps veröffentlicht. Auf Basis einer Analyse der  Onlinegespräche über eben jene deutschen Startups stellte sich heraus: Am unbeliebtesten ost derzeit das soziale Netzwerk studiVZ, während mit dem Geschenkemarktplatz DaWanda das bliebteste deutsche StartUp gekürt wurde.

„Das Abschneiden von Dawanda zeigt eindrucksvoll, was für ein Effekt eine starke Fan-Community haben kann“, kommentiert David Nelles von ethority die Ergebnisse in einem Post bei internet world business. „Gerade im Fall Dawanda gibt es eine große Anzahl von Markenevangelisten, welche ein positives Meinungsbild über das junge Social-Commerce-Unternehmen aus Berlin befördern.“ Dawanda folgen auf den Plätzen zwei bis fünf Spreadshirt, sevenload, MyVideo und LastFM. Um diese Imagewerte zu kalkulieren, hat ethority das Verhältnis aus positiven zu negativen Nennungen ermittelt.

Betrachtet man hingegen die Häufigkeit der Nennung – bei ethority als „Buzz-Faktor“ bezeichnet – erreicht DaWanda den zehnten Platz, während Platz eins studiVZ, gefolgt von Xing und Yigg geht. Beliebtestes Thema sind also nach wie vor soziale Netzwerke, sowie das Nachrichtenportal Yigg, wo User selbst die geposteten News mitgestalten können.

Gesammelt wurden diese Ergebnisse im Zeitraum von Februar bis März 2009, wobei rund 50.000 Meinungsäußerungen von Usern zu deutschen StartUps in deutschsprachigen Weblogs und Foren herangezogen wurden. Für ethoritys „Buzz-Analyse“ wurden insgesamt Nutzeräußerungen zu rund 450 deutschen StartUps klassifiziert. Dabei wurde zum einen die Anzahl der Nennungen der  betrachteten  Unternehmen in Social Media erfasst, zum anderen das jeweilige Image anhand einer automatisierten  inhaltlichen Betrachtung der Usermeinungen ermittelt. Der erhobene Imagewert drückt das Verhältnis zwischen positiven und negativen Nennungen in Bezug auf den ermittelten Gesamtbuzz aus.