Investorenplattform Dealroom gelauncht

Yoram Wijngaarde glaubt: Wollen sich Business Angels an Startups beteiligen, geht viel zu viel Zeit für die Suche drauf. Mehr Ressourcen würden in die Recherche von Basis-Informationen gehen als in die Prüfung und Analyse der Unternehmen an sich. Dealroom (www.dealroom.co) will diesen Prozess effizienter machen. In diesen Tagen launcht die Plattform, die stark an das US-Vorbild AngelList erinnert.

Wijngaarde hat vier Jahre für die M&A-Beratungsfirma NOAH Advisors, Veranstalter der gleichnamigen Internetkonferenz, gearbeitet. Dort war er mit verantwortlich für den Launch des Networking-Tools NOAH Insider, das im vergangenen November zu einer Investorenplattform nach dem Vorbild AngelList wurde – und von nun an als Dealroom firmiert. Die Plattform sei komplett unabhängig von NOAH und separat finanziert, schreibt Wijngaarde in einem Blogpost. Mehr als 4.000 Tech-Firmen und 400 Investoren seien schon auf Dealroom verzeichnet.

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Die Plattform will über ein Matching-Tool Investoren und Startups anhand passender Attribute zusammenbringen. Dabei eigne sich das Tool sowohl für Investments in der Seed- als auch in späteren Wachstumsphasen, so das Unternehmen. Einmal verknüpft, können Startups ihrem Investorenkreis über Dealroom regelmäßige Updates zukommen lassen.

Ebenfalls möglich: Lead-Investoren können über ein Syndicate-Feature Co-Finanziers finden. Die Einführung eines solchen Angebots bei AngelList hatte vor einem Monat für kontroverse Diskussionen in den USA gesorgt: Es wurde befürchtet, dass dadurch „Power-Angels“ bevorzugt und kleinere Investoren an den Rand gedrängt würden.

Mehr Details zu Dealroom gibt es in der folgenden Präsentation.

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