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Desendo – App für alle Fälle

DesendoMobile Version eines persönlichen Sekretariats: Als eine Art Alltags-Assistenz kümmert sich das Team hinter der Desendo-App um Management- und Planungsangelegenheiten gestresster Auftraggeber. Darunter fällt etwa das Buchen einer Zugfahrt oder die Recherche eines anständigen Fitnessstudios. Dazu übermittelt das Berliner Startup die Anliegen an entsprechende Dienstleister, also beispielsweise Hotels oder Ridesharing-Dienste. Sobald ein Angebot vorliegt, leitet das Desendo-Team es per App an den Nutzer weiter, der die Buchung bestätigen kann. Tun sich bei der Vermittlung Probleme auf, werden weitere Nachrichten verschickt. Dem Kunden soll das vor allem eins bringen: mehr Zeit. Derzeit kann man den Service noch in Form von Auftragspaketen buchen. Desendo-CEO und Mitgründer Michael Gnamm lässt jedoch mitteilen, dass das Startup noch diese Woche auf ein Abo-Modell umsteigen wird. Dann können sich Stressgeplagte für monatlich knapp 10 Euro eine Assistenz-Flat zulegen, die Anliegen werden dann jedoch nur zwischen 10 und 18 Uhr bearbeitet. Premium-Features sollen folgen – mit Bearbeitungsoption auch außerhalb dieses Zeitfensters.

Housy – Makler-freie Zone

HousyNoch preisen Makler auf einschlägigen Immobilienportalen Provisionen aus – trotz geplanter Änderungen des Makler-Bezahl-Modells. Das in Berlin ansässige Wohnungsportal Housy kündigt an, ohne Makler zu funktionieren. Nutzer stellen auf der Seite die Wunsch-Eigenschaften ihrer zukünftigen Wohnung zusammen. Auf Basis dieser Kriterien erhalten sie von Vermietern passende Angebote vorgelegt. Wenn’s passt, wird ein Besichtigungstermin ausgemacht. Danach schickt der angehende Mieter, ebenfalls über das Portal, eine Bewerbung an den Vermieter. Online ist der Dienst noch nicht, bislang kann man sich lediglich für den Launch anmelden, der in „wenigen Wochen“ stattfinden soll. Housy ist nicht das einzige Unternehmen, das sich des Immobilienmaklers entledigen will. Auch die Münchener Immobilien-Börse Faceyourbase hat sich zum digitalen Makler-Substitut ernannt.

YooCorp – LinkedIn trifft Branchenverzeichnis

YooCorpDas Business-Netzwerk YooCorp bündelt branchenspezifisch Nachrichten, Fachbeiträge, Unternehmensprofile und Stellenanzeigen. Das erste Segment, das das Münchener Unternehmen nach diesem Prinzip abzudecken versucht, ist der Maschinenbau. Andere Dienstleistungsbranchen kämen nach und nach hinzu, heißt es. Das Ziel: vornehmlich mittelständisch geprägte Betriebe ins Netz holen, die Kommunikation unter den einzelnen Betrieben verbessern und entsprechende Alleinstellungsmerkmale der Anbieter hervorheben. Sich selbst bezeichnet YooCorp daher als permanent zugängliche „Online-Messe“. Durch die Selbstdarstellung der Unternehmen, verspricht YooCorp, falle die Akquirierung von Neukunden- und Geschäftspartnern leichter. Registrieren können sich Berufsgruppen und Firmen, die in den jeweiligen Bereichen tätig sind. In Zukunft sollen außerdem kostenpflichtige Zusatzdienste wie SEA-Kampagnen und Werbeplätze ins Angebot aufgenommen werden. Der Launch der Beta war Ende Januar.

Bild: © panthermedia.net / Arne Trautmann