Das Gründerteam von Jimdo hat den Deutschen Gründerpreis 2015 in der Kategorie Aufsteiger gewonnen

Um als „Aufsteiger“ für den Deutschen Gründerpreis nominiert zu werden, müssen die entsprechenden Unternehmen zwischen 2006 und 2011 gegründet worden sein und beweisen, dass ihre Geschäftsidee trägt: Mit einem Mindestumsatz von einer Million Euro, starkem Wachstum und einer gesicherten Finanzierung zum Beispiel.

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Der Webseitenbaukasten Jimdo der Gründer Fridtjof Detzner, Matthias Henze und Christian Springub konnte die Anforderungen offenbar erfüllen – das Hamburger Startup hat den diesjährigen Aufsteiger-Preis gewonnen. Die Jury lobt, Jimdo könne „ein tolles Produkt sowie starkes Wachstum aus eigener Kraft mit einer kreativen, unkonventionellen Unternehmenskultur vereinen“. In die Top 3 der „Aufsteiger“ haben es außerdem Little Bird, eine Berliner Lösung für die effektive Vergabe von Kita-Plätzen, sowie Nanoscribe, ein 3D-High-Tech-Unternehmen aus der Nähe von Karlsruhe, geschafft.

In der Kategorie „Startup“ konnte das Karlsruher Jungunternehmen Restube mit seinem Sicherheitsprodukt für den Wassersport überzeugen: „Die Preisträger haben die hohe Relevanz des Themas Sicherheit früh erkannt und attraktiv vermarktet“, begründet die Jury. „Die erfolgreiche Umsetzung dieser lebensrettenden Idee ebnet dem Unternehmen den Weg in die weltweite Freizeit- und Sport-Branche.“

Die Restube-Gründer aus Karlsruhe bekamen den Gründerpreis in der Kategorie Startup

Nominiert wurden hier Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2013 gegründet wurden und unter anderem einen Mindestumsatz von 150.000 bis 200.000 Euro pro Jahr und vorbildhafte Gründerpersönlichkeiten vorweisen können. Neben dem Gewinner Restube schafften es auch das Bierbrau-Startup Braufässchen und das SEO-Tool OnPage.org ins Finale.

Ausgeschrieben wird der Preis, der in diesem Jahr bereits zum 14. Mal verliehen wird, von der Zeitschrift Stern, den Sparkassen, dem ZDF und Porsche. Mit dem Sonderpreis wurde in diesem Jahr Dirk Müller-Remus geehrt, der Gründer von Auticon: Das Berliner Social-Startup beschäftigt ausschließlich Menschen mit autistischen Störungen als IT-Consultants.

Heute Abend um 22:45 Uhr strahlt das ZDF übrigens die Sendung „Traumberuf Unternehmer – Der lange Weg zum Erfolg“ aus. Darin werden einige der Nominierten in den Wochen vor der Preisverleihung begleitet – bei Kundengesprächen, Verhandlungen mit Geldgebern und ihrem Auftritt vor der Gründerpreis-Jury.

Fotos: Bärbel Schmidt