Spannende Musik, schluckende Gründer, Angstschweiß und dann: ein Deal! Der Ablauf der TV-Show Die Höhle der Löwen ist immer ähnlich. Eins soll dem Zuschauer klar werden: Viel Geld wechselt hier die Seiten. In beiden Staffeln wollen die Juroren Frank Thelen, Jochen Schweizer, Lencke Steiner, Judith Williams und Vural Öger gemeinsam mehr als fünf Millionen Euro in Startups investiert haben.

Allerdings kommen zahlreiche Investitionen gar nicht zustande. Denn in der eigentlichen Prüfung nach der Sendung, der Due Diligence, stellt sich häufig heraus, dass Investor und Gründer doch verschiedene Ideen davon haben, wie es mit dem Startup weitergehen soll.

Von 35 zugesagten Deals in beiden Staffeln werden fünf derzeit noch geprüft, neun sind sicher zustande gekommen. Die folgenden 21 hingegen sind geplatzt:

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Die Scoo.me-Gründer Christoph Becker (links) und Magnus Schmidt entschieden sich nach der Sendung nach eigenen Angaben für ein „attraktiveres Alternativ-Investment“ als das, welches Lencke Steiner geboten hatte. Sie wollte für 100.000 Euro 30 Prozent an dem Elektro-Roller-Startup haben. Stattdessen investierte Business Angel Hubert Barth. Das Geld ermögliche es dem Unternehmen, nun neben dem Startmarkt München auch in Köln aktiv zu werden, so Gründer Magnus Schmidt gegenüber Gründerszene. (Bild: Vox)

Titelbild: Vox/Bernd-Michael Maurer;
Hinweis: Die erste Version dieses Artikels ist vor der letzten Folge der Sendung am Dienstag erschienen. Wir haben die Zahlen nun aktualisiert: Insgesamt wurden 35 Deals versprochen in Höhe von über fünf Millionen Euro, vor der Folge waren es 33 Deals über etwas mehr als 4,5 Millionen Euro. Außerdem haben wir von drei weiteren geplatzten Deals Kenntnis erhalten (Scoo.me , Mobilegarden und Beli-Luu).