Ihr habt immer noch nicht genug Aprilscherze in diesem Jahr konsumiert? Nun schön, dann nach der ersten Übersicht zu den besten Aprilscherzen 2010 unten eine weitere Auswahl witziger Aprilscherze mit Internetbezug.

Viel Spaß, die Zweite!

Das iPad wird zum iCade

So mancher Gründerszene-Leser ist womöglich auch noch mit Arcade-Automaten wie Pong oder The House of the Dead groß geworden. Allen Nostalgikern stellt  ThinkGeek daher passend zum 1. April das iCade vor, ein Retro-Anwendungsszenario für das iPad, bei dem das neuartige Apple-Device einfach in eine entsprechende Halterung gesteckt und dann zum Spielen von Donkey Kong genutzt wird. StartUp-Gründer können beruhigt sein, der Spieleautomat ist sogar schreibtischtauglich und nicht nur aus feinstem Holz, sondern auch mit einem feinen Joystick versehen.

Der ORF berichtet: EU-Innenminister starten ein eigenes Social-Network

Der ORF weiß heute in seiner Future-Zone zu berichten, dass die EU-Innenminister ein eigenes Social-Network nach dem Vorbild von Facebook und MySpace starten wollen. „Wir haben schon 20 Millionen begeisterte Testuser, die sich an unseren Registrierungsstellen mit ihren Fingerabdrücken und DNA-Profilen angemeldet haben“, wird der französische geheime Staatssekretär Philippe de Vichy zitiert.

Google translate übersetzt Tiersprache

Google weiß alles über uns, auch was unsere Tiere so über uns erzählen. Aber weil das Motto des Konzerns „Don’t be evil“ lautet, übersetzen die Californier jetzt auch. Mit „Translate for Animals“ bringt der Suchmaschinenriese eine Android-Application an den Start mit dem man seine tierischen Freunde besser verstehen können soll. Google hofft damit eine größere Interaktion und mehr Verständnis zwischen Menschen und Tieren hervorzurufen.


Skandal! Lena darf nicht in Oslo singen

Okay, das ist eigentlich echt Off-Topic, aber sehr gelungen: T-Mobile gab heute bekannt, dass Lena Meyer-Landrut nicht für Deutschland in Oslo singen dürfe. Kein geringerer als Ralf Siegel würde die Supper versalzen, weil er den Song „Satellite“ für sich beanspruche. Der Titel solle jahrelang namenlos und halbfertig in der Schublade des Grand-Prix-Papstes geschlummert haben, geben die Magentafarbenen bekannt.

Wikipedias Top-Artikel: Frauen-Verkauf

Während in Deutschland der Frauentausch schon die Gemüter erhitzt, dürften Feministen heute wohl bei Wikipedia auf einen hohen Blutpuls kommen. Als Top-Artikel für den 1. April bietet Wikipedia den Beitrag „Wife Selling“. In der deutschen Variante sucht man einen Aprilscherz leider vergebens.

Burgle: Google kauft Burda

Sehr witzig und echt branchentreu war auch Turi2 heute, das schrieb, dass Google Burda gekauft hätte. Als Geheimprojekt „Burgle“ hätte Google Hubert Burda Media für einen Kaufbetrag von drei Milliarden Dollar aus der Portokasse übernommen. Besonders lustig ist auch der Seitenhieb gegen Hubert Burda, der die Anlehnung an den Großen Bruder befürworten soll, weil die deutschen Verleger schließlich nie gelernt hätten, im Webgeschäft mehr zu verdienen als nur „lousy pennies“. Vor allem, wenn man bedenkt, dass „burglar“ auf Englisch „Einbrecher“ bedeutet und die Verlage Google gerne vorwerfen, ihnen die Einnahmen zu klauen.

YouTube goes Text

YouTube hat den 1. April auserkoren, um endlich auch einen Text-only Mode anzubieten. Neben der Pixelbreite und den HD-Einstellungen können Nutzer sich ihre Videos ab heute also auch einfach in plain Text anzeigen lassen. TEXTp ist das Ergebnis monatelanger Arbeit der YouTube-Programmierer und „Do The Cosmonauty“ ist ein schönes erstes Beispiel, wie dies aussehen kann.

Online-Marketing mal anders. Rewe nennt ja! in nö! um

Nahezu jeder Supermarkt hat seine eigene Discount-Marke und Rewe gibt auf seiner Webseite passend zum ersten April bekannt, dass die bisher mit „Ja!“ bedruckten Produkte nun einfach „Nö!“ heißen würden. Immerhin mit guter Begründung: Kunden würden ein Nö gegenüber zu teuren Preisen ausrufen. Auch Offline-Unternehmen können also witzige Onlinescherze machen.

Weitere kleine Nettigkeiten finden sich auch hier: