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Können sich schon länger über frisches Kapital freuen: Die DaWanda-Gründer Claudia Helming und Michael Pütz

Es wurde kein großes Tamtam drum gemacht und auch so ist es niemandem in der Internetszene aufgefallen. Aber DaWanda, der Marktplatz für Unikate hat im Juli diesen Jahres eine Finanzierungsrunde abgeschlossen, die das Unternehmen allerdings nicht nach außen getragen hat. Gründerszene kam dem Investment auf die Schliche und nachdem die letzte Beteiligung externer Investoren aus dem März 2008 datiert, erhöhten nun die Samwer-Brüder ihr Investment und Holtzbrinck Ventures und Team Europe Ventures (an Gründerszene beteiligt) erhöhten ihre Investitionssumme so, dass ihre prozentualen Anteile nicht verwässert wurden.

DaWanda ist ein Online-Marktplatz für Unikate, einzigartige Geschenke und Künstlerisches. Die Plattform grenzt sich von der industrialisierten Massenware ab und bietet eine Anlaufstelle für Menschen, die die Besonderheit von Unikaten schätzen. DaWanda bietet Produkte aus den Bereichen Mode, Schmuck und Wohnen in Kleinstauflagen und versteht sich darüber hinaus als Community für Konsumenten und Hersteller, die dort ihre Ideen austauschen und Inspiration finden können.

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Beim Investment handelte es sich um eine interne Finanzierungsrunde, die das weitere Wachstum der Plattform vorantreiben soll, wobei DaWanda seinen Break Even nach eigenen Angaben bereits erreicht hat. Die Finanzierung schließt sich einer größeren Runde aus dem letzten Jahr an, wobei die Samwer-Brüder, indem sie mit einem weiteren Seitenarm des European Founders Fund erneut fünf Prozent an DaWanda erstanden haben, ihren Anteil auf zehn Prozent verdoppelten. Entsprechend verwässerten die Anteile der Gründer Claudia Helming und Michael Pütz um zwei Punkte auf nunmehr 22 Prozent sowie auch Oliver Jungs Stück am Kuchen nunmehr knapp unter zehn Prozent beträgt (vorher etwas mehr als zehn Prozent). Team Europe Ventures, dessen Anteile zuvor unter Lukasz Gadowskis Limited firmierten, hat seine Anteilssumme so aufgestockt, dass der prozentuale Anteil an DaWanda mit neun Prozent unverändert blieb. Ähnliches gilt für Holtzbrinck Ventures, dass mit 25 Prozent nun ein Prozent mehr hat, als noch im März 2008.

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