1. Travel Startups

Jeder hat sich schon mal in irgendeiner Form mit dem Thema Reisen beschäftigt. Das wissen auch alle diejenigen, die ein Startup gründen wollen und wittern in dieser Sparte Potential. So ging es wohl auch dem Team von journi, einer Travel Blogging App, die 2014 gelauncht wurde und die in diesem Jahr auch das “Go Silicon Valley” Programm in Anspruch nehmen konnte. Damit hatte das gesamte Team Gelegenheit, gemeinsam vor Ort in San Francisco ihren Erfolg voranzutreiben.

Citymapper, ein in London gegründetes Startup, konnte 2014 ein Investment von zehn Millionen Dollar aufstellen. Die App erlaubt es, öffentlichen Verkehr effizienter nutzen zu können. Bahn, Bus und Flug, alles in einer Suche, das bietet GoEuro, die 2013 online gingen und in diesem Jahr nach Großbritannien und Spanien expandierten. Auch dieses Unternehmen konnte 2014 ein größeres Investment aufstellen.

2. Wearables

Die smarte, tragbare Technologie, welche Daten in Echtzeit sammelt, ist für viele längst aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, denn der Mensch hat einen natürlichen Drang nach Daten. Datenverarbeitung weckt Interesse an zuvor ungesehenen Werten. Das weiß auch Apple und kündigte im September die erste eigene Smartwatch an. Sie nennt sich schlicht Apple Watch. Neben der Unterstützung in der Kommunikation kann die Uhr auch im Bereich Gesundheit und Fitness hilfreich sein.

Auch Runtastic aus Linz, Österreich, setzte sich 2014 mit dem Thema Wearables auseinander und brachte Runtastic Orbit auf den Markt. Hierbei handelt es sich um einen Activity Tracker, der Schlafphasen mit einbezieht.

Natürlich darf auch Google Glass nicht vergessen werden, das in den vergangen Monaten nicht aus dem Blickfeld verschwand. Die nächste verbesserte Version soll 2015 kommen.

3. Personal Health Monitoring

Dass sich Daten zur Gesundheit genauer analysieren lassen und daran großes Interesse für den Hausgebrauch besteht, zeigen zahlreiche veröffentliche Health Monitoring Tools. Hier hatte Runtastic ebenso eine Idee und brachte, zum fünften Geburtstag der Firma, die App Sleep Better heraus. Ein gesünderer Schlaf ist das Ziel.

Scanadu nennt sich ein Scanner, der Technik aus Krankenhäusern ins Wohnzimmer bringen soll. Dank einer erfolgreichen Crowdfunding Kampagne konnten sie 2014 durchstarten.

Apple verpasste ebenfalls nicht das Aufspringen auf den bereits ins Rollen gekommen Zug. Mit der brandneuen Health App werden Gesundheits- und Fitnessdaten übersichtlicher dargestellt, gleichzeitig hat man für Developer ein Tool namens HealthKit herausgebracht, dank dem Gesundheits- und Fitnessapps besser zusammenarbeiten können.

4. Medien Startups

Waren Blogs vor einigen Jahren die große Neuerung im Medienwesen, kristallisierte sich nun ein weiterer Trend heraus: Medien Startups sind angesagt. Bekannt ist da etwa Buzzfeed Deutschland.

Ein weiteres Beispiel ist die auf Deutsch schreibende Lisa Oberndorfer. Sie verbringt viel Zeit in San Francisco und berichtet für unterschiedliche Medien über News aus der Techbranche. Weil das aber noch lange nicht genug war, gründete sie auch selbst ein Online Magazin namens Fillmore, mittels Crowdfunding finanziert.

Mit Crowdinvesting beschäftigt sich Edition F in Berlin, ein Online Magazin, in welchem über Business- und Lifestylethemen berichtet wird. Das Magazin wendet sich hauptsächlich an Frauen. Die beiden Gründerinnen konnten erst neulich ein weiteres Investment einsammeln.

Ein Startup mit Wurzeln in Wien ist Updatemi, das ebenso den Bereich Medien neu definiert. Mit Hilfe der Web App kann man sich aktuelle Artikel aus unterschiedlichen Zeitschriften in einen persönlichen Stream zusammenstellen.

5. Startups aus dem Finanzbereich

Startups mischen den Bankenmarkt ordentlich auf. Das Thema Online Banking hat keineswegs die Nase vorne, wenn es um Digitalisierung im Finanzbereich geht.

Günstige Auslandsüberweisungen gibt es dank des Payment Startups Transferwise mittlerweile europaweit, moderne Firmenkonten findet man bei dem Startup Holvi seit 2014 in Deutschland und Österreich.

Für die privaten Finanzen bietet das Berliner Startup Avuba die Möglichkeit, Geld in Sekunden an andere zu schicken. Alles was man dazu braucht ist die Handynummer.

Und wie für wohl die meisten Unternehmen, die sich als dynamisches Startup bezeichnen können, gilt auch hier: 2015 wird viele spannende Weiterentwicklungen und Neuerungen bringen, die man nicht verpassen sollte.

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