FÜR SZ FREI PAUSCHALE GEZAHLT!Paul Brandenburg ist Gruender vom Leipziger Startup Dipat.Dipat bietet online die Erstellung von rechtssicheren Patientenverfügungen an.Foto: ronaldbonss.com/ Bonss

Dipat-Gründer Paul Brandenburg

Das Berliner Health-Startup Dipat bekommt zwei Millionen Euro vom Technologiegründerfonds Sachsen und der Madsack Mediengruppe. Mit dem Investment will das Startup nun unter anderem Personal einstellen.

Das Startup bietet seinen Nutzern elektronische Patientenverfügungen sowie die Speicherung von Notfalldaten wie Kontakte, die so jederzeit online abrufbar sind. „Herkömmliche Patientenverfügungen versagen im Ernstfall meist. Ihnen fehlt es an fachärztlicher Genauigkeit, regelmäßiger Aktualisierung und Verfügbarkeit im entscheidenden Augenblick“, lässt sich Gründer Paul Brandenburg zitieren. 

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Gemeinsam mit dem Startup erstellt der Nutzer ein Dokument, das er ausdruckt und entweder unterschrieben wieder einscannt oder per Post an Dipat schickt. Über einen Link und einen Zugangscode, der laut Brandenburg am besten auf die Versichertenkarte des Patienten geklebt wird, ist die Patientenverfügung jederzeit online abrufbar. Nutzer melden sich bei Dipat für vier Jahre an und zahlen dafür insgesamt 48 Euro.

Dipat wurde 2015 von dem ehemaligen Notarzt gegründet, die Onlineplattform ging Anfang 2016 live. Wettbewerber des Startups ist zum Beispiel die Webseite „Meine Patientenverfügung“, die ebenfalls eine online abrufbare Version anbietet. 

Bereits seit Herbst 2016 nimmt das Startup am Spinlab-Accelerator teil, ein Programm der Gründerhochschule HHL in Leipzig. Dorthin wird das junge Unternehmen nun auch ziehen und damit Berlin verlassen, heißt es vom Startup.

Bild: DIPAT