Zur Mitarbeiterführung gibt es viele Theorien. Diese will vor allem eines sein: gut anwendbar. Die DiSC-Verhaltensanalyse basiert auf den Theorien des US-amerikanischen Psychologen (und Wonder-Woman-Autor) William Moulton Marston und dreht sich in der Hauptsache um vier Muster, die typischerweise am Arbeitsplatz vorzufinden sind: Dominanz (Dominance), Veranlassung (Inducement), Unterwerfung (Submission) und Befolgung beziehungsweise Einhaltung (Compliance).

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Wie sich einzelne Teammitglieder nach Marstons Schema einordnen lassen, zeigt die Infografik des Eastern Nazarene College (siehe unten). Das soll Aufschluss darüber geben, wie die Kollegen gerne arbeiten und kommunizieren. Und noch wichtiger: Wie man den einzelnen Personentypen am besten Feedback geben kann. Beispiel gefällig? Gegenüber dominanten Personen, die typischerweise kompetitiv, entscheidungsfreudig und unabhängig sind, spricht man Lob am besten direkt aus – während Negativkritik sehr konkret sein muss. Mehr könnt Ihr der Infografik entnehmen.

Drei Aspekte sollten bei der Betrachtung aber im Hinterkopf bleiben: Erstens ist es für die Führungskräfte mindestens genau so wichtig, sich selbst einzuordnen. Zweitens ist kaum ein Mitarbeiter immer nur einem Verhaltensmuster zuzuordnen – Stress und Müdigkeit können dabei die Ursache für Veränderungen sein. Drittens sollen die Profile als Erklärungen betrachtet werden, nicht als Entschuldigungen.

Bild: © Bildagentur PantherMedia  / ; Infografik: Eastern Nazarene College