Für einigen Gesprächsstoff sorgte dieser Tage ein von Deutsche Startups initiierter Ad Planner Check der deutschen Groupon-Klone, zumal CityDeal (www.citydeal.de) hier die Konkurrenz deutlich abhängt. Während der Ad Planner bei der Groupon-Adaption im Januar gerade einmal 29.000 Unique-Visitors zählte, waren es im drei Tage kürzeren Februar plötzlich 390.000, was einem Wachstum von über 1.300 Prozent entspricht. Zum Beleg zitiert Deutsche Startups auch die entsprechenden Nielsen-Zahlen, deren Marktforscher sogar von 633.000 Unique-Visitors ausgehen.

Ein solch explosionsartiges Wachstum erscheint ungewöhnlich, besonders wenn die quasi gleich aufgestellte Konkurrenz DailyDeal (www.dailydeal.de) gerade mal ein Fünftel dieses Traffics aufweist, obwohl sie in Deutschland sogar zwei Städte mehr abdeckt. Die Frage darf also erlaubt sein: Wie aussagekräftig sind DoubleClick Ad Planner, Alexa und Co.? Kann man den Ad Planner manipulieren?
Grundsätzlich gilt für alle diese Webtracking-Dienste, dass die von ihnen ausgegebenen Zahlen zumeist nicht exakt der Realität entsprechen. Allein die Tatsache, dass Nielsen auf ein Ergebnis für CityDeal kommt, dass gut 1,6 mal höher liegt als das des Ad Planners, belegt dies. Auch die Aktualität der Ergebnisse ist nicht immer exakt, oft sind verlässliche Zahlen erst zeitversetzt verfügbar.
Beeinflussung der Tracking-Ergebnisse

Groupon-Traffic-Entwicklung laut Deutsche Startups
Neben diesen Messungenauigkeiten ist es aber auch möglich, die dargestellten Ergebnisse zu manipulieren. Allein bei Alexa reicht es aus, die eigenen Mitarbeiter und Freunde dazu zu animieren, die Alexa Toolbar oder verschiedene Netratingsoftwares zu installieren und anschließend auf die gewünschte Seite zu klicken, weil diese das Panel zur Messung der Ergebnisse darstellen, die so nach oben korrigiert werden können.
Mehr noch: Affiliate-Programme bieten die Möglichkeit, eine Vielzahl von Klicks zu generieren, wenn man nur etwas Geld in die Hand nimmt. Das Affiliate-Marketing arbeitet hierfür mit Pop-Ups, Pop-Unders und Layern:
- Pop-Ups: Das PopUp war lange Zeit die bekannteste Form der Affiliate-Werbung. Hier poppt ein Fenster vor der aktuell geöffneten Webseite auf, das weggeklickt werden muss
- Pop-Unders: Das Pop-Under funktioniert wie das Pop-Up, nur dass die neue Seite unter der aktuellen Seite erscheint und so umso länger geöffnet bleibt.
- Layer: Layer sind Anzeigen, bei der Webseiten in eine andere Seite als Anzeige eingebettet werden.
Nun der Trick: Die Webseiten, die diese Anzeigenformate buchen, kriegen unter Umständen nicht nur direkten Traffic falls auf diese geklickt wird, sondern auch in den Pop-Ups und Pop-Unders können die Zielpixel der ausgelieferten Seite enthalten sein. Besucht ein Nutzer also eine Seite, die am entsprechenden Affiliate-Programm teilnimmt, öffnet sich ein Pop-Up einer anderen Seite, die gleichzeitig auch als vom Nutzer besucht gilt.
Viele Affiliates mit großer Reichweite lassen solche Vorgänge zu und über Pop-Ups, die im Hintergrund aufgehen, lassen starke Seiten locker eine Verzehnfachung des Traffics zu, was freilich teuer ist. Aber dass es zum Beispiel CityDeal nicht am nötigen Kleingeld fehlt, beweisen ja die Finanzierungsrunden über vier Millionen im Januar und über fünf Millionen gestern.
Eingekaufte Reichweite via Affiliate-Marketing am Beispiel der deutschen Groupon-Klone
Der von Deutsche Startups zitierte Dienst Nielsen ist ein Panel, das in etwa so wie die Reichweitenmessung beim Fernsehen funktioniert und auch anzeigt, wo der jeweilige Traffic einer Seite herkommt. Auch hier gilt, dass die entsprechenden Daten nicht immer ganz genau stimmen müssen, aber große Traffic-Wellen lassen sich dennoch anschaulich analysieren.

CityDeal-Werbung bei OnlineTVRecorder.com
Laut Nielsen rührt ein Facebook der Nummer eins Traffic-Lieferant von CityDeal, was für eine erfolgreiche Viralität und gelungenen Anzeigenkauf im amerikanischen Social-Network spricht. Auf Platz zwei der Trafficquellen folgt OnlineTVRecorder.com, eine Webseite, auf der Fernsehaufzeichnungen angeboten werden. CityDeal ist hier über Adscale mit entsprechenden Werbeflächen eingebunden. Für CityDeal scheint es keine Einbettungsmanipulation zu geben, doch es wäre technisch möglich, der Webseite Traffic zu verschaffen, ohne dass diese selbst besucht wurde. Mit anderen Worten: Ad Planner und Co. können stets so beeinflusst werden, dass sie Unique-Visitors auf einer Seite zählen, obwohl diese nie direkt angewählt wurde. Auch Pop-Under-Fenster sind auf OnlineTVRecorder zu finden, die sich für solche Techniken ideal eignen.
AdScale (www.adscale.de) ist ein Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung, auf dem Werbetreibende und Websitebetreiber zusammengebracht werden. Investiert ist hier nicht nur der European Founders Fund (EFF), sondern etwa auch Holtzbrinck Ventures und Gründerszene-Investor Team Europe Ventures. Für gewöhnlich werden solche Affiliate-Deals für Werbeflächen auf TKP-Basis vermarktet, das heißt ein Kunde zahlt pro Eintausend Sichtungen der Werbung einen bestimmten Festpreis. Da der European Founders Fund (EFF) aber an AdScale beteiligt ist, darf wohl davon ausgegangen werden, das CityDeal als Portfolio-Unternehmen des EFF-Inkubators Rocket Internet Sonderkonditionen erhält. So lassen sich die Klickzahlen der Seite durch gezielte Affiliate-Maßnahmen erhöhen.
Weitere Trafficquellen von CityDeal sind paidbonus.de, klamm.de und Earnstar.de Sparclubs, auf denen User für das Besuchen bezahlt werden. Der Traffic, der über solche Portale kommt, dürfte eher gehaltlos und qualitativ nichtig sein, was zu ungemein niedrigen Conversion-Rates führt. Solche Seiten bieten viel Traffic und geringe Sales, was die eigenen Server belastet, effektiv aber hilft, die eigene Marke bekannt zu machen. Ingesamt bleiben laut Nielsen die User durchschnittlich fünf Minuten auf CityDeal und schauen sich neun Seiten pro Person an – ein Wert der verzerrt werden könnte, wenn mit Pop-Unders gearbeitet würde, da diese lange unbemerkt geöffnet stehen.
DailyDeal wird hingegen noch nicht von Nielsen erfasst, teilte aber gegenüber Gründerszene mit, dass im Rahmen des Serverumzugs zu einem besseren Provider einige Abstimmungsprobleme aufgetreten sind, die dazu geführt haben, dass die DailyDeal-Seite zwischenzeitig mehrfach gerade während sehr potenter Deals massiv überlastet oder gar komplett offline war. Da das Analytics-Skript in der zeitlichen Abfolge beim Eintreffen eines Visitors eines der letzten ist, das läuft, ging womöglich nicht nur im Offline-Modus, sondern auch bei massiver Überlastung mit Time-out-Situationen eine Menge des Traffics an den Countern vorbei. Daneben wurden im Rahmen der Implementierung des Re-Designs der Seite laut Angaben von DailyDeal versehentlich verschiedene Tracking-Pixel erst mit einigen Tagen Verzögerung implementiert, was ebenfalls zur vorübergehenden Nicht-Erfassung von Traffic geführt haben soll.
Fazit: Wenngleich DailyDeal im Angesicht solch für das Unternehmen verheerender Zahlen freilich ein Interesse an einer Korrektur hat, dürfte insgesamt der Abstand zwischen DailyDeal (Klaus Hommels, Oliver Jung, Michael Brehm, Stefan Glänzer) und CityDeal (Alexander, Marc und Oliver Samwer) in Sachen Traffic wirklich nicht so massiv sein, wie es laut Ad-Planner-Daten den Anschein hat. Einerseits weil DailyDeal beim Traffic-Tracking geschlampt hat, andererseits weil sich CityDeal einiges an Reichweite einkauft, wobei dieser qualitativ minderwertige Traffic wohl keine wesentlichen Sales generiert.
Die Meinungen zu Sinn und Qualität einer Ad-Planner-Analyse nach nur zwei Monaten Bestehen dürften auseinander gehen, vor allem wenn denkbar ist, dass CityDeal gute Ergebnisse durch Affiliate-Maßnahmen einkaufen kann. Und dabei sind andere denkbare Trafficgenerierungs-Methoden aus dem Onlinemarketing wie Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung ja noch nicht einmal mitgedacht. Im Grunde lässt sich über Ad-Planner-Daten nur eins sagen: Wie so vieles im Internet lassen sie sich beeinflussen und sollten daher mit Vorsicht genossen werden. Sie lassen grobe Aussagen zu und dennoch sollte stets darauf geachtet werden, sie kritisch zu betrachten.
Artikel zum Thema:
- Bekannte Gesichter mit neuem Look: Auf Beautydeal folgt Mycitydeal
- Clone Wars: DailyDeal gewinnt drei bekannte Seed-Investoren
- Clone Wars II: Aufklärung zur Dealando-Affäre und weiteres Kanonenfutter
- Clone Wars III: Das Samwer-Imperium schlägt zurück – 4 Mio. für CityDeal
- Clone Wars IV: Die CityDeal-Gründer und CouponMania sind die ersten Opfer
- Clone Wars V: Rückkehr der DailyDeal-Ritter – Finanzierungsrunde im Millionenbereich
- Clone Wars VI: DailyDeal annektiert Teambon
- Clone Wars VII: CityDeal verstärkt mit 5 Mio. seine Stellungen

Es gilt halt weiterhin: “Traue keiner Statistik, die Du nicht …..”
Das ist mal ein klasse Beitrag und gut erklärt, es gibt beim Affiliate noch einen weiteren Trick.
Und zwar Programme anbieten die gar nicht konvertieren… Soll es geben! Dh. man hat Traffic und muss dafür gar nichts zahlen. Geht auch nicht ewig, aber ne Weile schon!
finde ich gut, dass das Ganze kritisch betrachtet wird….im Endeffekt zählt nur der Umsatz(später Gewinn)…
Super Artikel!!! Danke euch!
Wer immer noch auf Alexa-Zahlen und Rankings schaut, hat den Schuss schon lange nicht mehr gehört.
Super Artikel. Es ist doch schön wenn man hier mit viel Arbeit und Fleiß komische Machenschaften anderer aufdeckt.. ist auf jeden Fall interessant!
Aus der täglichen Erfahrung bei dealmob (Groupon Shopping Aggregator – http://www.dealmob.de) kann ich zumindest einen gewisse Schere zwischen Citydeal und Dailydeal ausmachen.
Betrachtet man die “normalen” Deals, also keine Kino/McDonalds/Aral-Aktionen so sind die umgesetzten Stückzahlen bei Citydeal eindeutig höher als bei Dailydeal.
Folgerichtig werden auch die Zugriffe höher sein – außer Dailydeal hat eine deutlich bessere Conversion. Ob nun der Abstand nun so groß ist, wie über Ad Planner Check abgebildet, darf, wie dieser Artikel schön zeigt, bezweifelt werden.
Hallo zusammen, toller Artikel mit vielen technischen Hintergründen. Aus meiner Sicht steht Citydeal um Längen vor Dailydeal. Die Empfehlungsmarketing-Kampagnen mit einer entsprechen Entlohnung suchen seines gleichen. Desweiteren werden hier immer wieder Benutzeraktivierung-Kampagnen gefahren. Was zwangsläufig zu solchen Traffic zahlen führen kann aber nicht muss. Nichts dergleichen ist mir von Dailydeal bekannt noch über den weg gelaufen:((
wieder was gelernt… In der Technik rumtrotteln: kann passieren. Outperformen weil man vieles richtig mach: kann ja nicht wahr sein!
Gut, dass die SUCHANFRAGEN, die in aller Regel weit schwerer zu faken sind (bzw. würde niemand auf die Idee kommen) das allgemeine Bild untermauern und nicht der Augenwischerei die hier betrieben wird stattgeben:
http://redir.ec/dealqry
Hier sollte besser zwischen tatsächlichen Sichtkontakten (= echte Reichweite) und unsichtbarer Manipulation unterschieden werden. Das Einkaufen ECHTER Sichtkontakte generiert in diesem Fall doch ganz klar auch ein gesteigertes Interesse (-> Suchanfragen) und kann daher nur als erfolgreich bezeichnet werden.
Dass es arm und tendenziös ist, Reichweitengenerierung per Affiliate, TV, Display etc. nur Scheiße zu finden, weil man’s selbst nicht vernünftig hinbekommt, durchschaut doch der letzte Depp.
Zwar existieren die meisten hier erwähnten Probleme in der Reichweitenmessung durchaus. Allein der Schnellschluss, dass die Maßnahmen ausschließlich dem Fake der Zahlen gelten, muss angesichts des widerum recht gut messbaren Erfolges an den Haaren herbeigezogen wirken.
Sollen die Seiten doch einfach ivw oder andere Zähldienste einbinden, welche die Zahlen öffentlich machen, dann brauch man diese unzuverläßlichen indirekten Meßwerkzeuge nicht zu nutzen. Aber wer läßt sich schon in die Karten gucken?
schöner Artikel. Mich würde aber auch mal eine Untersuchung über die angegebenen Verkaufszahlen der regulären Deals interessieren. Bei Citydeal sind sofort nach Dealwechsel um 24.00 mehrere verkauft. Spannenderweise heute bundesweit in jeder Stadt 3! Auch ist auffällig, dass bereits nach 2 Monaten mehr verkauft wird als Groupon im Mutterland der Coupons nach Monaten. Entweder war also die Skepsis gegenüber dem System nicht angebracht oder Groupon weiß nicht wie man´s macht (oder hat es erst später gelernt) oder es handelt sich um Leerverkäufe (kennen wir ja aus der Presse…). Die Zahlen bei Dailydeal sehen realistischer aus. Wahrscheinlich hat das Land nur darauf gewartet und ist ausgehungert…
[...] Dopen die Groupon-Klone ihre Zugriffszahlen? – Wie man Ad Planner & Co austrickst [...]
Nur mal so am Rande – die Zahlen auf die du Dich stürzt und stützt in Deiner Argumentation wurden von keinem der Unternehmen frei gegeben oder gar veröffentlicht. Wie kann man bei einem 3rd Party Anbieter wie Google von Manipulation ausgehen und welches Interesse soll dahinter stehen. Am Ende des Tages zählen die Verkäufe und hier gibt es einen klaren Marktführer. Wenn du hier aus Mangel an kreativen Ideen Adplanner Zahlen auswertest können die Unternehmen doch nichts dafür und einen Artikel mit Betrug anzufangen – Firmennamen in direkten Bezug dazu zu setzen scheint mir sehr fragwürdig. Vor allem wenn man die Auflösung des ganzen Theaters erst im unteren Bereich des Artikels findet. Irgendwie etwas lächerlich!
Frechheit, was die Fälscher in diesem Hype anstellen. Wenn ich das richtig verstehe, wird das Geschäftsmodell von CityDeal direkt so aufgebaut, dass es zum Betrug einlädt. Auszahlen müssen sie ihre Kunden nur dann, wenn Gutscheine eingelöst werden. Eine 300 bei den Verkäufen aufzulisten ist dann nicht schwer – kennen Sie nicht Max Mustermann und Susi Sorglos? Diese könnten auch Käufer sein – wahrscheinlich findet man jedoch kreativere Namen :-)
Die erheblichen Fehler, die CD in ihrer übersteuerten Kampagne macht sind Kriegsentscheidend. Berechnet man die Mediaeinblendungen auf den ersten Blick, kann ohne weiteres ein Marketingvolumen von ca. 10 Mio. Euro berechnet werden. Kann sich das jemand erklären? Ich denke die Samwers haben hier noch mal richtig in die eigene Tasche gegriffen, weil sie nicht bereit sind ein gewissen Grad an Inkompetenz vor internationalen Investoren aufzuzeigen.
Ich denke ganz klar, dass die Abstände völlig überzogen sind. Auch die Käufe sind gar nicht so viel größer. Bei einem vergleich lohnt es sich den UMSATZ in jeder Stadt anzuschauen und bei einer 0-Euro-Provisionsstrategie ist jeder Kunde teuer eingekauft.
Interessanter Artikel, auch wenn die Erkentnisse das solche Statistiken aufgebauscht werden können nicht gerade neu ist.
Ich muss aber aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Spezialaktionen wie einen Kinogutschein für 1 € statt für 10 € auch gut per Popup konvertieren, also die bringen durchaus Sales.
Hier generell eine böse Absicht zu sehen halte ich für zu einfach gedacht.
[...] natürlich nahe: Frische Zahlen zu den Groupon-Diensten: CityDeal deutlich vor Konkurrent DailyDeal Dopen die Groupon-Klone ihre Zugriffszahlen? – Wie man Ad Planner & Co austrickst In den Kommentaren geht es dann zwischen den beiden Gruppierungen und ihren “Freunden” [...]
Ich glaube nicht, dass Citydeal die Daten faked – das haben sie nicht nötig. Da haben 5€ Starbucks Gutscheine für 1€ genug Traffic Effekt :)
Einen guten Artikel hat zu dem Thema übrigens Johannes geschrieben: http://www.internetmarketing-news.de/2010/03/21/dailydeal-vs-citydeal/
Ganz davon ab ist Traffic aber nicht die Kennzifer die über den Erfolg eines Shops entscheidet. Da gibt es auch noch CVR, Basket, Wiederkaufsrate, Weiterempfehlungen, …
@Kolja: Das mit faken ist auch eine Unterstellung. Das finde ich aber interessant: http://www.popip.com/kino.htm
Gibts davon mehrere?
Und ich glaube auch, dass CVR, Basket und vorallem Wiederkaufsrate das ausschlaggebende ist!
[...] März 2010 · Hinterlasse einen Kommentar Das Clone-Karussell dreht sich heftig weiter. Auf gruenderszene.de liest man über die Kritik zu Manipulation, sinnlosen Einkäufen von Traffic und Shaping-Aktionen, [...]