dubsmash

Dubsmash, der Berliner Viral-Hit aus dem vergangenen Jahr, bekommt eine Kapital-Spritze: Neun Millionen Euro fließen in der Serie B in das Startup mit der Lip-Sync-App. Angeführt wird die Runde von Sunstone Capital, außerdem investieren Index VenturesBalderton Capital, Eniac Venture und Lowercase Capital. Über das Funding berichtete zuerst TechCrunch.

Die letzte Finanzierung für Dubsmash stammt noch aus dem Hype-Jahr 2015: Unter der Führung von Index wurden im August 5,5 Millionen US-Dollar in das damals nicht einmal ein Jahr alte Startup investiert. Begonnen hatte das Projekt der Gründer Jonas Drüppel, Roland Grenke und Daniel Taschik im Oktober 2014. Der Öffentlichkeit präsentierten sie Dubsmash wenig später auf dem Berliner Tech-Meetup – dann folgte der Durchbruch. Im Sommer 2015 konnte Dubsmash 75 Millionen Downloads und prominente Nutzer wie Rihanna, Cara Delevingne oder Mario Götze vorweisen.

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Heute spricht das Unternehmen von mehr als 150 Millionen Nutzern auf der ganzen Welt. Laut TechCrunch würden alle fünf Tage eine Million neue User hinzukommen (allerdings sind das nicht notwendigerweise wiederkehrende, also aktive Nutzer).

Gleichzeitig musste sich das Startup einem Restrukturierungsprozess unterziehen: Mit sieben Angestellten wurden etwa ein Fünftel der Belegschaft entlassen. Heute gibt es knapp 30 Mitarbeiter. Nicht mehr dabei ist Mitgründer Roland Grenke, der das Startup im Juni verlassen hat, aber noch Anteile hält.

Bild: Dubsmash