Earlybird Türkei

Das Team von Earlybirds Digital East Fonds (von links): Dan Lupu, Cem Sertoglu, Evren Ucok und Roland Manger.

Earlybird legt Digital East Fonds auf

Earlybird erweitert sein Wirkungsgebiet: Mit einem neuen Millionen-Fonds für Frühphaseninvestments will der VC aus Berlin und München von den Wachstumsmärkten in Osteuropa und der Türkei profitieren. Die Zielgröße für Earlybirds Digital East Fonds (EDEF) liegt bei 130 Millionen US-Dollar, bislang sind laut Earlybird Zusagen für 110 Millionen eingegangen. Damit steigt das seit Gründung im Jahr 1997 aufgelegte Fondskapital auf über 900 Millionen Dollar.

Der Investmentfokus soll auf Startups in der Früh- oder frühen Wachstumsphase liegen, die sich auf B2C- oder B2B-Dienstleistungen, Mobile oder Software spezialisiert haben. „Unsere Zielregionen zeichnen sich durch vorwiegend überdurchschnittliches Wirtschaftswachstums aus, eine junge und technologieaffine Bevölkerung und steigendes Pro-Kopf-Einkommen einer stetig wachsenden Mittelklasse“, erklärt EDEF-Partner Roland Manger.

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Laut Earlybird strebt der Fonds eine Kapitalrendite an, die „über dem Schnitt von VC-Anlagen anderer attraktiver Schwellenländer“ liege, trotzdem aber ein „europäisch geprägtes“ Risikoprofil aufweise.

An der ersten Zeichnungsrunde haben sich neben Privatinvestoren unter anderem die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die Weltbank-Tochter Internationale Finanz-Corporation sowie die türkische Istanbul Venture Capital Initiative beteiligt.

Bild: Earlybird