Der frühe Vogel fängt den Wurm – das sagte sich auch madvertise (www.madvertise.de), als es sich im September 2008 auf den Weg machte, als eines der frühen deutschen Unternehmen den Mobilemarkt anzugehen. Diesem Motto bleibt das Mobile-StartUp wortwörtlich treu und gibt eine Series-A-Finanzierungsrunde mit Earlybird (www.earlybird.com) bekannt.

Gegründet wurde das Berliner Unternehmen unter anderem von Team Europe Ventures (www.teameurope.net, an Gründerszene beteiligt), das sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde mit Earlybird beteiligt. Gemeinsam geben die Venture-Capital-Investoren einen einstelligen Millionenbetrag in madvertise. Christian Nagel, Managing Partner bei Earlybird, begründet das Investment optimistisch: „Eine Vielzahl von namhaften Werbekunden, das schnelle Wachstum der Publisher-Reichweite und die anspruchsvolle Technologie haben uns überzeugt, dass wir mit madvertise auf das richtige Team setzen. Mit unserem finanziellen Engagement wollen wir madvertise zur nötigen Durchschlagskraft auf einem rasant wachsenden Markt verhelfen.“

„Den entstehenden globalen Milliardenmarkt im Mobile-Advertising und die damit verbundenen Wachstumspotentiale für madvertise möchten wir konsequent nutzen“, so Mitgründer Carsten Frien, Geschäftsführer von madvertise. „Die signifikante Veränderung der Mediennutzung durch Konsumenten führt zu einer Verschiebung der Werbebudgets in mobile Angebote. Diesen Trend setzen wir über die madvertise-Technologie und den Ausbau unseres Vertriebs optimal für unsere Werbekunden um.“

Zuvor war Carsten Frien Geschäftsführer UK bei der Tipp24 AG und auch für AOL Europe / Timewarner tätig. Die Geschicke von madvertise übernahm er vor ziemlich genau einem Jahr, nachdem Team Europe Ventures, das Unternehmen angeschoben hatte. Zu den Gründungsmitgliedern der madvertise Mobile Advertising GmbH, wie sie heute existiert, zählen außer Frien, Pan Katsukis, Martin Karlsch, Thomas Hille und Team Europe Ventures.

Mit madvertise verfolgt das Team das Ziel, Marktführer für mobiles Advertising im deutschsprachigen Raum zu werden und über Partnerschaften ins europäische Ausland zu expandieren. Ein Unterfangen, das herausfordernd, aber machbar ist. Die Kunst für madvertise wird darin bestehen, das eigene Konzept möglichst schnell und effektiv zu internationalisieren, ist die deutsche Mobile-Szene doch nach wie vor ziemlich unterentwickelt, während sich die amerikanische als fortgeschritten und hyperkompetitiv präsentiert.

„Mit dem Netzwerk und der Expertise unserer erfahrenen Investoren können wir diese Ziele nun umso schneller und nachhaltiger umsetzen“, ergänzt Carsten Frien. Über die madvertise-Plattform werden Werbekunden und Agenturen mit Betreibern von mobilen Webseiten sowie Entwicklern von mobilen Applikationen zusammengeführt. Mit einem umfangreichen Portfolio an mobilen Publishern und detaillierten Targeting-Möglichkeiten wirbt madvertise damit, es Werbetreibenden zu ermöglichen, ihre Zielgruppen zu erreichen und über mobile Applikationen und Webseiten zu monetarisieren. Neuerdings strebt das Unternehmen aus Berlin dabei auch in Richtung der Entwicklung von Applications über sein App-Programm Katappult.