Das im April 2009 gegründete StartUp SponsorPay (www.sponsorpay.com) nimmt weiter an Fahrt auf. Nach einer ersten Finanzierungsrunde im Juni diesen Jahres, bei der Team Europe Ventures, Hasso Plattner Ventures (HPV) und Kite Ventures 3,8 Millionen Euro an frischem Kapital zur Verfügung gestellt haben, konnte jetzt eine weitere Wachstumsfinanzierung in die Wege geleitet werden: Die Investitionsbank Berlin (IBB) öffnet seine Kassen und hilft SponsorPay ebenfalls mit einer siebenstelligen Finanzierung, das weitere Wachstum voranzutreiben.

SponsorPay weiter auf Erfolgskurs

Gut eineinhalb Jahre nach der Gründung scheint SponsorPay auf einem guten Weg zu sein. Innerhalb kürzester Zeit hat es das Unternehmen geschafft, sich in Sachen Monetarisierung von virtuellen Inhalten als Branchenprimus zu etablieren. „SponsorPay ist seit seinem Start im September 2009 zum europäischen Marktführer und einem der größten Anbieter auf dem weltweiten Markt gewachsen,“ sagte Andreas Bodczek, der Geschäftsführer von SponsorPay.

Dazu beigetragen hat sicher auch die erfolgreiche Übernahme des Konkurrenten GratisPay, die im Februar diesen Jahres verkündet werden konnte, und über deren Höhe sich nach wie vor ausgeschwiegen wird. Kurz darauf folgte besagte erste Finanzierungsrunde, bei der mit 3,8 Millionen Euro schon einmal ein siebenstelliger Betrag geflossen  ist – Kapital, das vornehmlich für die Internationalisierung von SponsorPay genutzt werden sollte. Glaubt man den Aussagen von SponsorPay, scheint dieses Vorhaben aufgegangen zu sein, denn angeblich konnte die Reichweite innerhalb kurzer Zeit auf über 120 Millionen Kunden in mehr als 100 Ländern ausgebaut werden.

Investitionsbank Berlin sorgt für anhaltenden Rückenwind

Jetzt will SponsorPay sein Wachstum weiter beschleunigen, und holt sich die nötigen Mittel dafür bei der Investitionsbank Berlin (IBB): Deren Programm zur Förderung von Forschung, Innovation und Technologie (kurz „ProFIT“) steuert nun ebenfalls Mittel in siebenstelliger Höhe bei. Mit Hilfe dieser Finanzierung soll die SponsorPay-Plattform einerseits international weiter ausgebaut werden, andererseits aber vor allem technologisch weiterentwickelt werden.

„Gerade Investitionen in neue Produktfeatures für Werbepartner und Publisher sowie die Verbesserung der Targeting-Technologie werden die Wettbewerbsfähigkeit auf internationaler Ebene weiter stärken“, heißt es in einer Pressemitteilung. Teil der Wachstumsstrategie ist außerdem der Ausbau der Anti-Fraud-Technologie, einem System zur Vorbeugung, Entdeckung und adäquaten Reaktion von und auf Betrugsversuche über die Plattform.

Begleitet wurde die Finanzierung von Thomas Schröter, Geschäftsführer und Senior Corporate Finance Advisor bei eventurecat, der SponsorPay beratend zur Seite stand. „Die Entwicklung von SponsorPay spricht für sich. Das Management hat ein innovatives Geschäftsmodell sehr erfolgreich umgesetzt“,  kommentierte er den Status Quo. Zu der genauen Höhe der Finanzierungsrunde schweigt man sich – wie auch schon bei der Übernahme von GratisPay – bisher übrigens aus.

Über SponsorPay

Die SponsorPay GmbH wurde im April 2009 von Andreas Bodczek, Jan Beckers, Janis Zech und Team Europe Ventures gegründet. Die werbefinanzierte Plattform ermöglicht Usern von Online-Anwendungen auf sozialen Netzwerken wie Facebook, myspace oder Netlog, virtuelle Währungen oder Premium-Features kostenlos zu erhalten. Im Grunde funktioniert das Bezahlsystem wie eine Art Dreiecksbeziehung zwischen SponsorPay, den Usern von Online-Games und anderen Anwendungen sowie unterschiedlichen Drittanbietern:

Die User erhalten kostenlosen Zugriff auf Bezahl-Content wie beispielsweise virtuelle Währungen oder Items eines bestimmten Spiels und „bezahlen“ dafür durch kleine Dienstleistungen bei Dritten. Besagte Dienstleistungen beinhalten die Teilnahme an Umfragen und Studien oder das Ausfüllen von Fragebögen. Dabei fungiert SponsorPay als Vermittler zwischen der Games-Seite und dem Drittanbieter. Das Berliner Unternehmen kooperiert mittlerweile mit Online-Publishern wie Gameforge (www.gameforge.de), Bigpoint (www.bigpoint.net), 6waves oder Perfect World und arbeitet mit vielen Online-Spiele- und Social-Games-Publishern in Europa zusammen.

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