Etventure Millionenfinanzierung

Crowdhunter und weitere erhalten Startfinanzierung

Die Münchner Startup-Schmiede Etventure (www.etventure.com) hat aktuell einen „niedrigen siebenstelligen Betrag“ für die Finanzierung von vier Startups aus seinem Startup-Portfolio 2013 eingesammelt. Neben neuen Geldgebern aus der Schweiz sind auch die Altinvestoren aus der 2012-Runde wieder mit an Bord. Bei beiden soll es sich um mittelständische Privatinvestoren handeln, Namen werden nicht genannt. Die aktuelle Finanzierungshöhe übertreffe die vergangene Investition in Etventure-Projekte aus dem Jahr 2012 um 50 Prozent, so das Unternehmen gegenüber Gründerszene.

Die vier Neuprojekte des Startup-Portfolios 2013 sind in den Wachstumsbereichen Human Resources, Professional Networking, Produktivität sowie Familie und Kinder angesiedelt. Das erste der Projekte, die Job-Empfehlungsplattform Crowdhunter, ist bereits gestartet und wird derzeit am Markt getestet.

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Die restlichen drei frisch finanzierten Projekte des Portfolios werden von Etventure noch nicht preisgegeben. Nach der gesicherten Finanzierung soll es für die vier Geschäftsmodelle nun an den gezielten Aufbau nach Lean-Startup-Prinzipien gehen. Im Etventure-Portfolio befinden sich bereits Startups wie Kundenapp, Buypackaging, Freunderabatt und Contactinbox. Einige der Projekte aus dem vergangenen Jahr, darunter das Nachhaltigkeitsportal 360Report, haben Folgefinanzierungen einfahren können.

Erst Design Thinking, dann Minimum Viable Product

Etventure ist ein 2010 gegründetes Unternehmen, das  Geschäftsansätze im Online- und Mobile-Bereich identifiziert, entwickelt und testet. „Gemeinsam mit unseren Partnern identifizieren wir bisher unadressierte Kundenbedürfnisse und leiten daraus kreative Geschäftsideen ab (Design-Thinking-Ansatz). Diese Ideen überführen wir in konkrete Produkte und Angebote, welche bereits nach wenigen Wochen oder Monaten prototypisch am Markt gelauncht und daraufhin fortlaufend echten Markttests unterzogen werden (Minimum-Viable-Product-Ansatz). Nur die wachstumsstärksten Produkte werden zu skalierbaren Geschäften ausgebaut und weiterentwickelt“, beschreibt Etventure seine Aufgabe.

Im März sprach Gründerszene-Herausgeber Joel Kaczmarek mit Etventure-CEO Philipp Herrmann darüber, was er an der amerikanischen Elite-Uni Stanford gelernt hat, wo er noch Nachholbedarf in der deutschen Startup-Szene sieht und welche Start-Tipps er jungen Gründern geben würde. Film ab!

Bild: Etventure