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„Are you a pirate?“ bloggte TechCrunch-Gründer Michael Arrington im Oktober 2010 in Anspielung auf die erforderliche Risikoaffinität von Entrepreneuren. Und siehe da: es scheint sie zu geben. Am 20. September werden 150 Piraten der Neuzeit in Köln beim European Pirate Summit zusammenkommen und neue Standards für das Gründertum definieren.

European Pirate Summit fordert mehr Risiko

Echte Piraten sind heutzutage nur noch sehr selten anzutreffen und zusätzlich haben sie im Laufe der Zeit auch ihr Businessmodell angepasst: Sie leben nicht mehr von ihrer Beute selbst, sondern von dem Lösegeld, das sie für die Freilassung der Beute bekommen. Doch Merkmale wie Risikofreude und Abenteuerlust bleiben nach wie vor Charakteristika des Piratentums – und eben auch der Entrepreneure.

Diese Eigenschaften, die Michael Arrington als elementar für jeden Gründer ansieht, sind auch die Werte, die die Organisatoren des European Pirate Summit vermitteln möchten. Vier Junggründer und vier Studenten haben die Veranstaltung ins Leben gerufen und wollen der europäischen Startup-Landschaft neuen Wind einhauchen. Der European Pirate Summit kooperiert mit der Advance Conference, die Gründerszene bereits vor einigen Wochen vorstellte, und kann somit auf professionelles Know-How bei der Umsetzung der Veranstaltung zurückgreifen. Inhaltlich ist die Veranstaltung – wie bei Piraten üblich – unabhängig.

Der European Pirate Summit richtet sich an Risikofreudige, Querdenker und generell Alle, die sich mit „Freude am Unternehmertum statt BWLer-Gehabe und Copycats“ identifizieren, wie die Pressemitteilung unmissverständlich klarstellt. Networking steht auch bei dieser Veranstaltung im Vordergrund, allerdings wird in zahlreichen Workshops, Podiumsdiskussionen und klassischen Vorträgen auch aufgezeigt bzw diskutiert, wie das Unternehmertum der Zukunft aussehen könnte.

Gute Speaker auf dem European Pirate Summit

Als Speaker konnten sehr namhafte und erfolgreiche Personen der deutschen Internet-Gründerszene gewonnen werden. Unter anderem werden Xing (www.xing.com)-Gründer Lars Hinrichs, Last.fm-Gründer Stefan Glänzer und Jan Henric Büttner, der über einen der weltweit größten VC-Fonds verfügt, Vorträge halten. Derart namhafte Sprecher auf einem bisher relativ unbekannten Event anzutreffen lässt bereits erahnen welche Ambitionen der European Pirate Summit verfolgt.

„So ein Event hat neben Idealab, EBSpreneurship und Co. noch gefehlt und holt das dringend benötigte internationale Publikum nach Deutschland“, so Mitorganisator Stefan Menden. Einer der Schwerpunkte der Veranstaltung wird die bisher oft vernachlässigte osteuropäische Gründerszene sein, da die Veranstalter dort viel Potential sehen. Aufgrund der internationalen Ausrichtung des European Pirate Summits wird die gesamte Veranstaltung in Englisch ablaufen. Wer also an innovativen Ideen, Gründern und Konzepten interessiert ist, sollte sich im September auf den Weg nach Köln machen – Abenteuerlust vorrausgesetzt – denn für den Besuch der Veranstaltung gilt: Pirates Only!

Veranstaltungsinformationen

  • Ort: „Odonien“, Hornstr.85, 50823 Köln
  • Datum: Dienstag, 20. September 2011
  • Kosten: ab 55 Euro für Gründer, ab 145 Euro für normale Besucher

Das vollständige Programm sowie Informationen zum Event und zur Anmeldung gibt es auf der Veranstaltungsseite.

Bild: S. Hofschlaeger  / pixelio.de