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Welche Exits waren Reißleine und welche die Fortsetzung eines Gleitflugs?

Anteil, wechsle dich: die wichtigsten Exits 2013

Eins vorweg: Wegen der schieren Anzahl an Exits in diesem Jahr ist diese Übersicht nicht vollständig. Was auffällt: Es gibt eine große Anzahl von Startup-Anteilsübernahmen durch die Old Economy. Das stimmt positiv und lässt erahnen, dass dieser Wirtschaftszweig verstärkt Beachtung bei den Großen findet.

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Alle voran: das Verlagshaus Axel Springer, das eine Vielzahl von Akquisitionen tätigte, auch durch Tochterunternehmen wie Stepstone oder Zanox. Dann: ProSiebenSat1, die ebenfalls mehrfach zugriffen. Oder Paketdienstleister DPD, der sich die HTGF-Anteile an Tiramizoos einverleibte. Die Telekom war hingegen im Verkaufsrausch und veräußerte unter anderem Teile seiner Scout24- und 6Wunderkinder-Anteile.

US-Unternehmen wie Cisco, das UK-Kredithaus Wonga oder die Schweden von Elanders zeigten, dass der deutsche Markt weiterhin spannend für Exit-Szenarien ist. Zudem konnte Project A mit den Verkäufen von Tirendo und Metrigo zeigen, dass die Ex-Rockets auch ohne Samwer können. Weniger glanzvoll, aber dennoch erwähnenswert waren unter anderem die Exits von 1000Kreuzfahrten, Amen oder Gidsy.

Die wichtigsten Exits im Detail finden sich in der folgenden Bilderstrecke:

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Finanzierung für 6Wunderkinder, Exit für T-Venture: Der Beteiligungsarm der Telekom war im Zuge der 19-Millionen-Finanzierung (unter anderem durch Sequoia Capital) beim Berliner To-Do-Listen-Startup ausgestiegen. Zum Zeitpunkt des Ausstiegs verfügte T-Venture über 8,3 Prozent der Anteile, bei einer Bewertung von 60 Millionen US-Dollar.