Ja, auch Snoop Lion aka Snoop Dogg kann man mit MSQRD sein

Facebook hat wieder zugeschlagen – und das Startup Masquerade Technologies übernommen, das hinter der Viral-App MSQRD steckt. Auf dem Blog schreibt CEO Eugene Nevgen: „Bei Masquerade haben wir sehr hart dafür gearbeitet, das Erstellen von Videos spaßiger und interaktiver zu gestalten. Und zwar durch das Kreieren von Filtern, die dein Aussehen verändern. Nun freuen wir uns darauf, mit Facebook zu arbeiten und die Technologie noch mehr Menschen nahe zu bringen. Durch Facebook werden wir in der Lage sein, so viele Leute wie nie zuvor zu erreichen.“

Anzeige
In den vergangenen Wochen war MSQRD weltweit viral gegangen. Viele Prominente luden bei Instagram oder Facebook mit MSQRD produzierte Bilder und Videos hoch. Nutzer der App müssen ihr Gesicht in das eierförmige Feld bewegen. Per Gesichtserkennung zieht das Programm dann verschiedene Masken über das Gesicht – beispielsweise die vom Joker, von Barack Obama, einer alten Oma oder einer Raubkatze. Auch einen Haufen Sch**** können Nutzer sich vor ihr Gesicht ziehen. Die Videos und Fotos können direkt an Freunde geschickt oder auf sozialen Kanälen geteilt werden.

Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Laut Business Insider plant Facebook, die kostenlose App eigenständig weiterzuführen. Zusätzlich soll die Technologie der App aber bei Facebook integriert werden. Die drei Gründer von Masquerade Technologies werden laut TechCrunch von London aus arbeiten.

MSQRD-CEO Eugene Nevgen hat zuvor zwei Jahre bei dem Software-Startup PandaDoc in San Francisco gearbeitet sowie das Startup SplitMetrics im estnischen Tallinn gegründet. Sergey Gonchar hat laut seinem Twitter-Profil das Portal Realaxy.com mitgegründet, ist dort CTO und außerdem Entwickler bei den Londoner AwayStudios.

Der dritte Macher ist Eugene Zatepyakin, Forscher und Entwickler. Laut seinem Blog kommt er aus Moskau und lebt dort auch. Er schreibt, bereits in der Uni habe er begonnen, das Ungewöhnliche zu lieben. Und: „Heute kann ich mir keine Zeit mehr vorstellen, in der ich nicht jeden Tag an besseren Bildverarbeitungsalgorithmen forsche.“

Bild: Hannah Loeffler mit MSQRD