Guten Morgen,

wir haben leider keine guten Nachrichten am frühen Morgen. Accel-Investor Fred Destin warnt in einem Interview mit Gründerszene vor sogenannten ,Down-rounds’ in Europa. Bewertungen für Startups werden also kurzfristig eher sinken. Doch trotzdem ist er optimistisch für die Zukunft: „Deutschland hat bislang unter seiner Gewichtsklasse geboxt. Es gibt eine Menge Innovation, vielleicht nicht immer in den richtigen Segmenten, aber die deutsche Szene gedeiht prächtig.“ Geht doch. Das Interview lest ihr hier auf Gründerszene.

Die Gründerin Amanda Birkenholz will für eine aufrechtere und gesündere Haltung bei der Arbeit sorgen. Dafür hat sie eine Laptoptasche entwickelt, die sich aufklappen lässt und so als Halterung für Klappcomputer dient. Der Winkel ist einstellbar. Wir freuen uns schon, in Zukunft nicht mehr mit einem Buckel sondern kerzengerade vor unsere Geräten zu sitzen.

Gestern haben wir uns über das Startup Wingly gefreut. In Zukunft gibt es Mitfluggelegenheiten per Smartphone. Man bucht sich per Klick einen Platz in einer Privatmaschine und reist in ganz kleinem Kreis. Der einfache Flug von Berlin nach Kiel kostet ungefähr 150 Euro. Fragt sich nur, wer unbedingt nach Kiel will. Hier unser Bericht.

Das passierte, während du schliefst

Facebooks mobiles Artikelformat Instant Articles ist ab 12. April für alle Publisher einsetzbar. Nach einer mehrmonatigen Testphase ließ das Social Network nur ausgewählte Medien einsetzen. Die Washington Post spielt einen Großteil der Inhalte über Instant Articles aus, die New York Times ist bislang zurückhaltender. Die Publisher behalten laut Facebook bei eigener Werbevermarktung der Artikel 100 Prozent des Umsatzes, alternativ kann das interaktive Format über Facebooks Audience Network vermarktet werden. [Mehr dazu bei Wall Street Journal und bei Facebook]

Spotify soll in den nächsten drei Monaten 30 Millionen zahlende Abonnenten erreichen, im Juni 2015 waren es noch 20 Millionen. [Mehr dazu bei Financial Times]

Twitter launcht einen Gif-Button zur direkten Einbindung von bewegten Bildern und holt sich dafür Unterstützung von Giphy.  [Mehr dazu bei VentureBeat]

Netapp streicht zwölf Prozent der Belegschaft, was bis 2017 rund 1.700 Arbeitsplätze betrifft. [Mehr dazu bei Fortune]

Flipboard eröffnet ein Büro in London, um europäische Werbekunden zu gewinnen.  [Mehr dazu bei VentureBeat]

 

Verhaltensauffällig

Und dann war da noch das Mitglied des Deutschen Bundestages, Philipp Lengsfeld. In einem etwas ungelenken Brief fordert er „ein Ende der „#refugeeswelcome“-Kampagne der Bild-Zeitung“. Gegen Bild? Immer gut, hat er sich wohl gedacht und ist frontal in die geladene und entsicherte Rhetorik-Pumpgun des Chefredakteurs von Bild.de, Julian Reichelt, gelaufen, der ihm per Tweet die Leviten liest. Lengsfeld denkt jetzt nach – und wird dann antworten. Popcorn! Da sind wir aber gespannt.

Aber jetzt raus aus den Betten – und einen erfolgreichen Tag!

Bild: Facebook

Was geschah, während du schliefst?

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