Zwei Preisträger: Tobias Lütke (links) and Daniel Weinand, die Shopify-Gründer

Die US-Wirtschaftszeitschrift Fast Company zeichnet einmal im Jahr die 50 innovativsten Unternehmen der Welt aus. In diesem Jahr wird die Ehre zwei Firmen deutscher Gründer zuteil: Der Berliner Sprachlerndienst Babbel landet auf Platz 48, einen Rang weiter vorn findet sich die kanadische E-Commerce-Erfolgsgeschichte Shopify, die zwei Gründer aus Koblenz groß gemacht haben.

Babbel, das sich seit dem vergangenen Jahr vor allem auf den US-Markt konzentriert, lobt die Zeitschrift für sein „profitables Abo-System“, das Babbel zur umsatzstärksten Sprachlern-App der Welt gemacht habe. Anfang des Jahres knackten die Berliner die Schwelle von einer Million zahlender Nutzer.

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An Shopify sei besonders die von Gründer Tobias Lütke vorangetriebene Ausweitung des Geschäfts auf Kauf-Buttons bei FacebookTwitter und Pinterest interessant. Das 2006 gegründete Unternehmen war im vergangenen Jahr in New York an die Börse gegangen – gerade konnte Shopify glänzende Zahlen für 2015 vorlegen: Der Umsatz wuchs um 95 Prozent auf 205 Millionen US-Dollar.

Neben der branchenübergreifenden Top 50 wählt Fast Company auch in einer Reihe weiterer Subkategorien die jeweils zehn innovativsten Firmen aus. Auch hier sind Digitalunternehmen aus Deutschland vertreten: SoundCloud etwa, dafür, dass es die „Tools (und Lizenz-Deals)“ gefunden habe, um weiter „creator’s best friend“ zu sein. Zwei Rocket-Unternehmen sind auch dabei: Dafiti, der lateinamerikanische Zalando-Ableger; und Jumia, die in Afrika operierende Amazon-Kopie, für die das Magazin in diesem Jahr sogar das Erreichen der Gewinnschwelle voraussieht.

Bild: Shopify