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FastBill-CEO René Maudrich: „Wir sind nicht erpressbar.“

Viel Zeit zum Feiern blieb FastBill nach der gerade abgeschlossenen Finanzierungsrunde nicht. Nur zwei Tage nachdem das Offenbacher Startup verkündete, einen Millionenbetrag eingesammelt zu haben, wurde es zum Ziel von Hackern, wie das Handelsblatt berichtet. Kundendaten waren demnach nicht betroffen. 

Gestartet waren die Angreifer am vergangenen Donnerstag mit einer sogenannten DDoS-Attacke, bei der die Server des Startups mit Anfragen überschwemmt wurden und sie somit lahmlegten. Anschließend erhielt FastBill die Aufforderung, 0,5 Bitcoins zu zahlen, umgerechnet etwa 800 Euro. Das sollte vermutlich nur die Zahlungsbereitschaft des Unternehmens testen, so FastBill-CEO René Maudrich.

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Als sich das Startup nicht auf den Erpressungsversuch einließ, habe es im Verlauf von zwei Tagen insgesamt vier weitere Angriffswellen gegeben, die letzte am Samstag. Zwischendurch war die Webseite des Buchhaltungsunternehmens mehrfach nicht erreichbar. 

Nun liegt der Fall beim LKA Hessen, FastBill erstattete Anzeige. Auf der Facebook-Seite des Startups, wo der Angriffsverlauf sehr detailliert nachzuvollziehen ist, witzelte das Unternehmen auf die Frage eines Kommentators am Samstag, nachdem die Polizei einbezogen wurde: „[…] wir arbeiten an den Abwehrmechanismen unserer Infrastruktur. Wir gehen nicht davon aus, dass die Polizei den Angriff stoppen kann, wir sind ja nicht bei „24“ ;)“ – eine Anspielung auf die erfolgreiche US-Serie, bei der eine Anti-Terror-Einheit Verbrecher jagt.

Bild: FastBill