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Fahrräder mit elektrischem Antrieb sind längst nicht nur etwas für Senioren. Die Branche ist hip geworden. Von dem frischen Wind profitiert nun auch der Münchner E-Bike-Bauer Fazua. Drei Millionen Euro bekommt das Startup von den Investoren High-Tech Gründerfonds, Bayern Kapital und einigen Business Angels, teilte der HTGF mit. Bereits 2015 hatten die bestehenden Investoren sich an Fazua beteiligt. 

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Das von Johannes Biechele und Marcus Schlüter gegründete Unternehmen bewegt sich im Bereich der sogenannten Pedelecs. Das sind E-Bikes, die an der Steckdose geladen werden und mit maximal 250 Watt die Tretkraft des Radlers unterstützen. Fazua baut für diese Räder ein herausnehmbares Antriebssystem, das sich leicht entfernen und durch eine Blende ersetzen lassen soll. Eigene Räder baut das Startup nicht, Fazua arbeitet nach eigenen Angaben mit Fahrradherstellern zusammen, die den Elektro-Antrieb in die Rahmen der Räder integrieren wollen. Trotz der Gründung vor vier Jahren beginnt das Startup jedoch jetzt erst, Bestellungen der Hersteller auszuliefern, heißt es in einer Mitteilung. Das Startup war bisher für Gründerszene nicht zu erreichen.

Der Markt für E-Bikes ist groß: 2,5 Millionen E-Bikes sollen dem Zweirad-Industrie-Verband zufolge auf deutschen Straßen unterwegs sein. Mit über 535.000 verkauften E-Bikes im Jahr 2015 ist das Business zu einem millionenschweren Markt herangewachsen. Dennoch musste Anfang des Jahres der Fazua-Konkurrent Freygeist aufgrund von Streitigkeiten in der Führung Insolvenz anmelden. Zuvor hatten über 1.100 Companisto-Anleger dem Startup insgesamt 1,5 Millionen Euro anvertraut. Weitere Wettbewerber sind zum Beispiel das Nürnberger Startup Relo oder das US-Startup GeoOrbital.

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