5 Fehler, die Gründern teuer zu stehen kommen - Hiscox

Der unterschätzte Gefahrenherd

Einbruch, Unfälle oder Datenklau? Wovor fürchten sich Gründer? Und wovor sollten sie sich wirklich fürchten?

Zwar ist die Zahl der Cyber-Attacken in den letzten Jahren gestiegen und aktuelle Studien bestätigen, dass Kriminelle gezielt deutsche Gründer ins Visier nehmen – doch die größte Gefahr geht von Gründern selbst aus.

So sind fast die Hälfte (49%) aller Schäden sogenannte Vermögensschäden, die durch vermeintlich kleine Fehler ausgelöst werden. Und solche Ausrutscher können richtig teuer werden. Denn die daraus resultierenden Schadensersatzansprüche können schnell hohe Kosten verursachen, die gerade ein Startup in der Anfangsphase nicht stemmen kann. Was sind die häufigsten Fehler, die Startups in Unkosten stürzen – und wie können Gründer ihr Business und sich selbst schützen?

1. Ja zu allem sagen

Gerade zu Beginn eines Gründungsprojekts kommt es darauf an, so viele Projekte wie möglich anzunehmen um profitabel zu werden – oder etwa doch nicht? Obwohl die wenigsten Startups es sich leisten können einen Auftrag abzulehnen, sollten Gründer ihre Kapazitäten realistisch einschätzen. Viele Startups arbeiten mit limitierter Manpower.

Die Folge? Eng getaktete Zeitpläne, die keinen Raum für Fehler lassen und zusätzlichen Druck auf alle Mitarbeiter ausüben. Fällt dann noch krankheitsbedingt ein Teammitglied aus, geraten Projekte in Verzug. Ein solcher Fehltritt kann enttäuschte Kunden dazu bewegen, den Vertrag zu kündigen und im schlimmsten Fall auch noch Schadensersatz zu fordern. Die Kosten? Belaufen sich schnell auf mehrere Tausend Euro.

2. Keine Backups machen

Dass Backups zu den wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen in einem Unternehmen gehören, ist allgemein bekannt – und trotzdem machen Gründern hier immer noch Fehler, die ihnen das letzte Hemd kosten.

Backups geraten häufig im Zusammenhang mit spektakulären Datenhacks oder-Leaks in die Schlagzeilen, aber das Problem ist viel alltäglicher. So können Daten auch durch ein fehlerhaft ausgeführtes Software-Update versehentlich gelöscht werden. Ein fataler Fehler, der für Startups den Anfang vom Ende einläuten kann: Denn funktionieren manuelle Wiederherstellungsversuche nicht, muss ein Spezialist beauftragt werden, dessen Arbeit mit bis zu einer Summe von mehreren Hunderttausend Euro zu Buche schlägt.

Einer Studie zufolge belaufen sich die durchschnittlichen Kosten, die ein deutsches Unternehmen nach einem Datenverlust zu tragen hat, auf 4,5 Millionen Euro. Damit liegt Deutschland auf Platz zwei; nur in den USA kommt ein Datenverlust Unternehmen noch teurer zu stehen.

3. Falsche Angaben machen

Content ist King: Dementsprechend wollen viele Startups ihren Kunden in Unternehmensblogs mehrwertige Inhalte bieten. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn in der Content-Erstellung lauern versteckte Stolperfallen.

So können nicht nur Bildmaterial, sondern auch Textpassagen, Slogans oder Hintergrundmusik in Videoclips geschütztes Eigentum sein und fallen somit unter das Urheberrecht. Gründer sollten also sichergehen, dass sie ausschließlich Materialien verwenden, die lizenzfrei sind – oder die richtigen Lizenzen erwerben. Denn bei Verstößen gegen das Urheberrecht droht im schlimmsten Fall eine Abmahnung, die sich schnell auf fünfstellige Summen belaufen kann.

4. Nicht auf Flüchtigkeitsfehler achten

Zum Jahresende hin befinden sich viele Kunden im Endspurt und wollen ihr verbleibendes Budget ausgeben. Solche Projekte werden dann häufig in der letzten Minute in Auftrag gegeben.

Für Gründer ist das eigentlich eine gute Nachricht. Doch gleichzeitig birgt ein kurzfristig erhöhtes Auftragsvolumen die Gefahr der Überarbeitung. Die Folge? Ungenaues Arbeiten mit teurem Ausgang.

Beispiel: Ein Startup erhält Mitte Dezember kurzfristig den Auftrag, eine Weihnachtsbroschüre zu erstellen. Das dreiköpfige Team arbeitet einige Tage intensiv an dem Projekt und schickt es schließlich zum Druck. Doch im Eifer des Gefechts hat einer der Redakteure es versäumt, einen Blindtext gegen den korrekten Inhalt auszutauschen. Der Fehler fällt erst im Nachhinein auf – die gesamte Auflage muss vernichtet und neu aufgelegt werden. Der Kunde weigert sich, für diese Leistung zu zahlen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Neudruck auf 25.000 Euro.

5. Risiken unterschätzen

Der größte Fehler, den Gründer begehen können? Sich nicht abzusichern. Obwohl Gründer die Risiken verstehen, handeln sie nicht entsprechend: So sind nur 19 % aller Gründer gegen Urheberrechtsverletzungen und nur 6 % gegen Datenverlust versichert – obwohl solche Vermögensschäden schnell ins Unermessliche steigen können.

Hiscox weiß, was Gründer brauchen und bietet maßgeschneiderten Schutz

Doch warum sind Gründer so leichtsinnig? Viele sind der Meinung, dass die Produkte herkömmlicher Versicherungen keinen optimalen Schutz für ungewöhnliche oder neuartige Business-Modelle bieten können – und damit behalten sie auch recht.

Hiscox allerdings ist keine gewöhnliche Versicherung – als Pionier der IT-Branche ist der Spezialversicherer nämlich genauestens mit den Anforderungen der Branche vertraut. Deswegen bietet Hiscox Versicherungen, die sich genau an den Bedürfnissen und der Lebensrealität von Gründern orientieren.

Diese Kombination versichert das, was Gründern am wichtigsten ist

Während für viele Berufsgruppen eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung eine Pflichtversicherung ist, steht es Gründern frei, sich gegen solche Schäden absichern. Hiscox bietet mit seiner Berufshaftpflichtversicherung einen Schutz gegen Ansprüche aus Vermögensschäden von Kunden. Damit sind alle Mitarbeiter mit einer Deckungssumme bis zu 2 Millionen Euro versichert. Dieser Schutz kann auch um eine Betriebshaftpflichtversicherung erweitert werden, mit der dann auch Personen- und Sachschäden versichert sind.

Hier können sich Gründer ein maßgeschneidertes Angebot einholen, das auf ihre Branche und ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist.

 

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