Protonet Finanzierung

Protonet: Finanzierung vor Marktstart

Kurz vor Auslieferungsstart am 4. Juli dieses Jahres hat das Hamburger Startup Protonet (www.protonet.info) eine zweite Finanzierungsrunde erhalten. Die mit ihrer Einfachheit beworbenen, Schuhkarton-großen Server des Unternehmens versprechen die Vorteile einer Cloud – wie Filesharing, Task-Management oder interne Unternehmens-Kommunikation – mit der Sicherheit konventionellen Speichers zu verknüpfen. So könnten kleine und mittelständische Unternehmen ohne IT-Kenntnisse eigene Netzwerkinfrastruktur aufbauen, wird geworben. Die Nutzung der in der Hafenstadt montierten Box läuft dabei über eine eigens entwickelte Browseranwendung.

Als Investoren wurden Tarek Müller, die Agentur Gründer Kolle-Rebbe und die Hamburger Innovationsstiftung gewonnen.

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Das Geld soll für Marketing und eine verbesserte Kompatibilität mit externen Apps verwendet werden. Schwerpunkt sei außerdem das Knüpfen von Kontakten zu Distributoren im Nord-Amerikanischen-Markt. Man wolle Innovatoren wie Facebook und Twitter kennen lernen, um die ersten mit dieser Idee in den Köpfen der Leute zu sein, erklärt Philipp Baumgaertel von Protonet gegenüber Gründerszene. Mit weiteren Investoren sei man im Gespräch.

Im November 2012 hatte die Firma im Croudfunding bei Seedmatch in 48 Minuten bemerkenswerte 200.000 Euro gesammelt, danach wurden dann 50 Beta-Version der Server regional getestet. Das Produkt werde nun komplett überarbeitet auf den Markt kommen, so heißt es von Protonet. Auslieferungsziel für das laufende Jahr seien 200 Geräte, im kommenden Jahr sollen es dann 1000 sein.

Bild: Georg Räth