Qabel-Geschäftsführer Peter Leppelt

Die Softwareplattform Qabel aus Hannover hat eine niedrige siebenstellige Summe eingesammelt. Investiert haben der Hannover Beteiligungsfonds sowie die Business Angels Peter Ackermann und Kirsten Ackermann-Piëch. Der Investmentfonds aus Hannover hält laut Qabel nun 25 Prozent der Gesellschaftsanteile, die beiden Angels sind mit jeweils 12,5 Prozent beteiligt. Das Geld soll für die Produktfertigstellung eingesetzt werden.

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Qabel arbeitet an einer Software, die digitale Kommunikation Ende-zu-Ende verschlüsseln soll. Die private Nutzung ist kostenfrei, für die kommerzielle Anwendung will das Unternehmen Gebühren berechnen. Eine erste Version soll 2016 live gehen.

Das im Januar 2014 gegründete Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft des Datenschutz-Dienstleisters Praemandatum, die beiden Unternehmen würden aber unabhängig voneinander agieren, so Sprecherin Britta Görtz gegenüber Gründerszene. Geschäftsführer beider Unternehmen ist Peter Leppelt.

Im Juni dieses Jahres berichtete das Magazin Wired, dass sich Praemandatum in einer wirtschaftlichen Krise befinde. Grund dafür seien geplatzte Projekte gewesen, so Görtz auf Nachfrage. Aufgrund der Notlage habe Praemandatum die Bezahlung der festangestellten Mitarbeiter bis Mitte September auf ein individuelles Minimum-Gehalt verringert, dies sei jedoch nun wieder angehoben worden. Auch sei die Mitarbeiterzahl von 30 auf 25 reduziert worden.

Bild: Qabel