Das Management von Simplesurance (von links): Ismail Asci (CTO), Manuel Kester (COO), Robin von Hein (CEO), Joachim von Bonin (CFO) und Alen Cerovina (CSO)

Das Berliner Startup Simplesurance erhält von Investoren über acht Millionen US-Dollar in seiner Series-B-Finanzierung. Dabei investieren neben den bestehenden Investoren zwei neue Geldgeber: die US-amerikanische Venture-Capital-Gesellschaft Route 66 Ventures und ein an der New Yorker Börse notierter Fortune-500-Versicherungskonzern, dessen Namen Simplesurance nicht preisgeben will. Auch zu den veräußerten Anteilen macht das Startup keine Angaben.

Mitgründer und CEO Robin von Hein sagt: „Wir sind stolz, dass wir mit unseren Software-Lösungen so starkes Interesse aus den USA wecken und neben klassischen Venture-Capital-Gebern auch einen strategischen Investor aus der Versicherungsbranche gewinnen konnten.“

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Mit dem Geld will Simplesurance, das in Deutschland die Marke Schutzklick betreibt, zunächst in zwei weitere zentraleuropäische Märkte expandieren. Zudem sei geplant, das Produktportfolio zu erweitern. Das im Mai 2012 gegründete Startup vermittelt Versicherungen für Produkte wie Handys, Brillen und Fahrräder und wirbt damit, den Abschluss einer Versicherung für Kunden möglichst simpel zu gestalten. Hierzulande arbeitet Schutzklick mit den Versicherungsunternehmen Ergo Direct, R+V, Mannheimer und Arag zusammen. Außerdem operiert Simplesurance bisher in Österreich und den Niederlanden.

Ziel von Simplesurance sei es nun, „in kurzer Zeit der führende Anbieter automatisierter E-Commerce Cross-Selling Technologie der Versicherungswirtschaft in ganz Europa zu werden“. Damit sind die Berliner allerdings nicht allein: Firmen wie Traumschutz konkurrieren mit Simplesurance, der Mitbewerber Easycard musste allerdings im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden.

In Schutzklick investierten bereits in der Vergangenheit Geldgeber in Millionenhöhe. Neben Rheingau Founders, aus dessen Inkubator das Startup hervorging, beteiligten sich 2013 die Business Angels Florian Schulte, Rudolf Gröger und die German Startups Group. 2014 investierte außerdem der VC-Geber Born2grow.

Bild: Simplesurance