Foodpanda-CEO Ralf Wenzel auf der Hub-Konferenz des Bitkom in Berlin

Erst kürzlich sprach Ralf Wenzel auf einer Konferenz über die Startschwierigkeiten von Foodpanda. So habe der Lieferdienstvermittler etwa für den indischen Markt zunächst eine Webseite gebaut – um dann festzustellen, dass dort niemand Webseiten nutzt, sondern alles Mobile-getrieben ist.

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Mittlerweile ist Foodpanda nach eigenen Angaben in 200 indischen Städten und für 12.000 Restaurants verfügbar. Doch nun entlässt der Lieferdienstvermittler von Rocket Internet etwa 300 Mitarbeiter in Indien, wie TechCrunch zuerst berichtete. Das Tech-Magazin verweist unter anderem auf einen starken Konkurrenzkampf der Lieferdienste vor Ort.

Auf Nachfrage von Gründerszene gab ein Sprecher eine großzügige Automatisierung des operativen Geschäfts als Grund für die Entlassungen an. Die Anzahl an „manuellen Eingriffen“ sei so stark reduziert worden.

Seit der Gründung vor drei Jahren expandierte das Berliner Startup in 40 Länder. Nicht überall lief es glatt: Anfang Dezember verkaufte Foodpanda sein Vietnam-Geschäft an einen Wettbewerber. Der 2012 gegründete Lieferdienstvermittler ist mittlerweile mit etwa 310 Millionen US-Dollar finanziert, unter anderem gab es Geld von der Investmentbank Goldman Sachs.

Bild: Bitkom; Mitarbeit: Caspar Schlenk